Silvias Mama

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Silvias Mama

Silvias Mama

Andreas

Vielleicht musste sie strenger sein? Sie hoffte sehr, dass Silvia sie nicht dazu zwang! Nachdem sie noch einige Betten bezogen hatte, gönnte sich Martha ein schönes Vollbad. Sie genoss diese Auszeiten in der Wanne, wo sie einfach nur für sich sein konnte. Martha räkelte sich in dem heißen Wasser, das nach Lavendel duftete. Sie streichelte sich, wozu die junge Mutter nur selten kam. Martha schloss die Augen, als sie ihren Kitzler massierte. Sie drückte sanft mit dem Daumen dagegen. Ihre freie Hand knete die Brust, während sich ein Finger in ihre Spalte schummelte. Martha fühlte sich richtig wohl, als es ihr in kleinen Schüben kam. Sie war froh, dass sie sich einiges vorstellen konnte. Martha brauchte nicht unbedingt einen Mann, wenngleich sie es schön fand, einen zu haben.

Martha lag nach dem Bad im Bett. Sie las noch ein Buch, weil sie nicht schlafen konnte. Das war immer so, wenn Silvia unterwegs war. Der Wecker zeigte schon an, dass es eine halbe Stunde nach Mitternacht war. Martha spürte, dass sie sich ärgerte. Irgendwann schlief sie dann doch ein, wobei ihr das Buch aus der Hand fiel. Ein aufdringliches Klingeln riss Martha aus dem oberflächlichen Schlaf heraus. Sie warf sich ihren geblümten Morgenmantel über, um zur Türe zu stürmen. War Silvia etwas passiert? Mit Herzklopfen öffnete Martha die Haustür. Sie sah zwei Polizeibeamte, die ihre Tochter dabei hatten. Silvia war augenscheinlich betrunken. Ehe Martha fragen konnte, was denn los sei, ergriff die ältere Polizistin das Wort. „Ihre Tochter ist mit anderen Jugendlichen im Freibad erwischt worden. Sie sind anscheinend über den Zaun geklettert, und dann ins Wasser gesprungen. Einer der Jungs ist dann noch in den Kiosk eingebrochen. Es tut mir leid, aber das wird wohl zu einer Strafanzeige führen.“ Martha griff nach Silvias Hand, um sie ins Haus zu ziehen. Das Mädchen murrte etwas, das Martha nicht verstehen konnte.

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