300 Euro - Teil 11

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300 Euro - Teil 11

300 Euro - Teil 11

Grauhaariger

Es freute mich jedoch sehr, dass er wahnsinnig besorgt um seine Mutter, speziell um das Baby in ihrem Bauch war. Wie oft fragte er nach und fühlte, ob es sich dort drinnen wohlfühlte!

Der Abschied von der Insel machte uns alle drei ein wenig melancholisch. Ich hatte jetzt eine Familie. Und Dana konnte sicher sein, dass ihr Sohn bei uns leben wollte. Leider ging damit auch Dominiks erster Strandurlaub zu Ende.

*****

Wir springen jetzt weiter in den März, der fünfte Monat Danas Schwangerschaft. Dominiks Umzug verlief problemlos. Und auch seine Eingliederung in der Schule war reibungslos. Beim Fußball war die Mannschaft in der Halle in Topform. Was aber zu großen Teilen nicht nur an Danas Sohn lag, obwohl er in der Abwehr schon eine Macht darstellte.

Natürlich gab es einige Meinungsverschiedenheiten im Umgang miteinander, die wir jedoch problemlos in den Griff bekamen. Dana und ich waren wirklich eine Einheit, die keiner so schnell sprengen konnte.

Heute war Danas 39. Geburtstag. Am späteren Abend, die meisten Bekannten waren bereits gegangen, kam Silke auf mich zu und setzte sich neben mich. Ihr Mann, meine Schwester sowie mein Schwager und ein weiteres Paar waren um Dana versammelt im Küchenbereich. Nachdem sich auch mein Neffe, mit dem ich SmallTalk gehalten hatte, mit Dominik zurückgezogen hatte, waren Silke und ich allein im Wohnbereich.

„Würdest Du mir auch 300 Euro zahlen?“ fragte sie im Vertrauen.

Dana hatte ihrer besten Freundin wohl erzählt, wie das mit uns begann. Meinte sie das ernst? Nein, ich war mir sicher, Silke scherzte. Und in dieser Annahme antwortete ich: „Klar, warum denn nicht!“

Danas Freundin sah mich taxierend an und kaute ein wenig auf ihrer Unterlippe herum. „Du magst es gerne ohne Kondom? Und mit küssen!“ stellte Silke fest. „Da hat Dana aber wirklich alles verraten;“ entgegnete ich ihr.

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