300 Euro - Teil 12

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300 Euro - Teil 12

300 Euro - Teil 12

Grauhaariger

„Würdest Du gerne mal mit Silke?“ fragte Dana noch einmal, nachdem ich ihr nicht sofort eine Antwort gegeben hatte.
„Klar würde ich mit ihr…“ meine Geliebte schluckte hörbar. „Wenn…“ fuhr ich fort, „es Dich nicht geben würde!“
„Du würdest wirklich mit meiner Freundin…?“ fragte Dana entrüstet nach.
„Ist sie denn überhaupt noch deine Freundin? Immerhin hat sie versucht, mich zu verführen!“
„Hmmm;“ Dana schien nachzudenken. „Eigentlich müsste ich ihr ja sogar dankbar sein!“
„Wie wäre es,“ fragte ich scheinheilig, „wenn Du mich für meine Treue jetzt ein wenig belohnen würdest?“
Wieder kam ein „Hmmm;“ aus ihrer Kehle. „Okay! Was willst Du?“
Ich sah erst nach, ob Dominiks Sporttasche noch da war. Fehlanzeige! Also war er schon weg zum Fußballtraining. Dann antwortete ich: „Ich will Dich!“
Dana versuchte sich in Ausflüchten. Dass sie ja gerade beim Arzt war und wir erst duschen sollten und was weiß ich noch alles….
„Ich will mit Dir baden!“ eröffnete ich meiner Geliebten, nachdem sie sich schon sicher war, nicht ‚herhalten‘ zu müssen.
In meinem hypermodernen Badezimmer gab es natürlich auch eine Badewanne. Eine Eck-Badewanne mit Whirlpoolfunktion. Das ‚Whirl‘ würde ich heute weglassen. Ist nicht gut für das Ungeborene.
Ich ließ keine Widerrede zu und füllte die Wanne. 34 Grad. Gemessen! Auch ein Glas Wasser durfte für die werdende Mutter am Wannenrand nicht fehlen. Ins Wasser ein Schuss Badeöl und…Dana stand hinter mir. Nackt!
„Darf ich?“ Nickend nahm Dana selbst meine Hand und legte sie auf ihren Bauch. „Spürst Du sie?“ Meine Geliebte sah mich fragend an. „Ja, toll!“ antwortete ich freudig und konnte tatsächlich kleine Buffer in meiner Handfläche spüren, „Melika freut sich auch auf das Bad!“
Ich setzte mich hinter Dana in die Wanne und massierte, während wir die Ruhe genossen, auch ein wenig ihren Hals/Schulterbereich. Dana räkelte sich und meinte, dass es ihr wundervoll ginge.
„Hast Du jetzt vielleicht Lust?“ fragte ich leise.
Dana nickte. „Lass uns doch die Tarantel ausprobieren!?“
Wir haben natürlich ein wenig gestöbert von wegen Schwangerschaft und was zu beachten ist. Auch alles über ‚Sex mit der werdenden Mutter‘ haben wir durchforstet. Und bei den bevorzugten beziehungsweise möglichen Stellungen war auch die ‚Tarantel‘ dabei. Wir haben sicher schon viel ausprobiert in den Monaten unserer Affäre und seit Dana nun bei mir wohnt. Ich auf dem Rücken liegend und sie obenauf inklusive aller Variationen ist uns sehr vertraut. Aber dass ich mich aufrichte und sie praktisch in meinem Schoß sitzt und sich mit Händen und Füßen aufstützt…nein, die Idee hatten wir noch nicht!
Ich hatte nicht vergessen, unser Schlafzimmer gut zu heizen. Neben unzähligen Küssen und Streicheleinheiten durfte ich meine Geliebte ausgiebig mit der Zunge verwöhnen. Ihre Brüste waren enorm gewachsen in den letzten Wochen und Monaten. Empfindlicher als vor der Schwangerschaft waren sie auch. Und wenn Dana erregt war, konnte man sich vor Nässe kaum retten!
An der ‚Tarantel‘ fand meine Geliebte jedoch nicht so großen Gefallen. Die Stellung war ihr zu anstrengend. Erst als wir über den ‚Waffenstillstand‘ (Er liegt auf der Seite, sie auf dem Rücken im rechten Winkel vor ihm, die Beine über seinem Becken) zu unserer Lieblingsstellung ‚Löffelchen‘ oder auch ‚Der bestürzte Engel‘ genannt (Der Mann liegt hinter der Frau) gewechselt waren, ging bei Dana ‚die Post ab‘!
Heute durfte sie laut sein! Und nachdem wir jetzt Gewissheit hatten, hauchte ich ihr mehrfach zu, dass in ihrem Bauch ein Mädchen heranwächst, dass wir eine Tochter bekommen. „Eine superhübsche Schwarzhaarige, wie ihre Mutter!“ Ich weiß nicht warum, aber Dana erregten diese Worte ungemein! Ich hatte schon seit unserem Urlaub, seit feststand, dass Dominik bei uns leben würde, das Gefühl, dass Dana immer entspannter und lockerer wurde. Vor allem beim Sex! Alles war intensiver, länger! Nur dass sie in den letzten Wochen immer häufiger an sich, an ihrer Wirkung auf mich, zweifelte, das machte mir Sorgen.
Bestürzt stellten wir auf dem Weg in die Dusche fest, dass Dominik inzwischen zurück sein müsste. Seine Sporttasche lag jedenfalls im Gang. „Er wird schon nichts gemerkt haben;“ mutmaßte ich und zuckte mit den Schultern.
Wie immer, wenn Fußballtraining ist, wird erst danach gegessen. Und heute noch ein wenig später.
„Bei Euch ging es ganz schön ab vorhin!“ stellte ‚unser‘ Sohn während des Essens fest. „Aber macht euch nichts draus;“ wiegelte er ab, „ich erzähl es nicht weiter!“
Danas Farbe wechselte zu leicht rot, während ich mich räusperte. Hätten wir uns entschuldigen sollen? Ich denke nicht, aber zukünftig mehr auf die Zeit achten!
Tja, Silke. Wir wussten ja, dass ihr Mann Rainer in dieser Woche dienstlich verreist war. Kurzerhand fuhren wir zu ihr, weil auch Dana der Ansicht war, dass Redebedarf bestand.
Mit einem Freizeitanzug bekleidet öffnete sie uns die Türe. „Kommt doch rein…“ bat sie uns freundlich. Alles war wie immer. Bussi links, Bussi rechts. Ein bisschen drücken.
„Ich habe echt gedacht, Du kommst!“ erklärte Silke auf unsere Fragen. Es war genau so, wie wir bereits vermutet hatten. Nachdem Rainer nicht allein Dana damals, als Silke schwanger war, angebaggert hatte, wollte sie ihrer Freundin diese Erfahrung des Hintergangen-werdens ersparen. „Ich hätte eigentlich überhaupt nicht damit gerechnet, dass Du, sie meinte mich, auf meine ‚Einladung‘ ansprichst!“
„Ich habe es als Spaß aufgefasst!“ verteidigte ich mich. „Denn Geldsorgen dürftest Du ja keine haben, oder?“
„Du hast Dich auf mich gefreut?“ warf ich ihr vor. Ich muss jetzt einmal erklärend dazu sagen, dass ich nicht unbedingt der gutaussehende Frauentyp bin. Dazu mit ein paar Kilo zu viel auf der Waage und eher unsportlich. Frauen sehen mich meist als den Kumpeltyp an, mit dem man Pferde stehlen kann, aber nicht einen, für den man mal eben schnell für einen Quickie die Beine breit macht.
Und ich bin mittlerweile zweiundvierzig! Okay, das muss nicht unbedingt negativ sein!
„Du hast doch bei mir angerufen!“ gab sie zu bedenken und räumte beschämt ein, dass ihr das sehr geschmeichelt hätte.
„Ich wollte das Alles nicht einfach so im Raum stehen lassen!“ verteidigte ich mich. „Ich habe Dominik mit dem Bild unserer Familie zu Dir geschickt. So als Zeichen, die drei…sind mir wichtig!“
„Und so wie Du mich am Montagabend geliebt hast,“ meinte Dana überzeugend, „kannst Du gar nicht am Tag darauf zu einer anderen gehen!“
Sie fügte dann noch: „Aber wissen wollte ich es schon…“ hinzu.
Eigentlich fühlte sich niemand schlecht bei der Sache und wir wollten das Alles einfach vergessen.
Dana umarmte und küsste mich. Vielleicht als Zeichen in Richtung ihrer Freundin: Das ist Meiner!“ Dann aber fragte sie: „Ihr zwei mögt euch doch, oder?“
Silke und ich sahen Dana verständnislos an. „Klar mögen wir uns!“ beteuerten wir übereinstimmend.
„Ich habe Dir so viel zu verdanken;“ sagte sie an mich gerichtet. „Und wenn ihr Zwei doch mal miteinander…?“
„Das meinst Du doch nicht im Ernst?“ fragte ich meine Geliebte. Und auch Silke wiegelte ab.
„Doch, ich mein das ernst!“ Dana lies sich nicht beirren. „Ich bin dick und unansehnlich. Und bevor Du dich anderweitig umsiehst…!“
„Silke will doch ihren Mann gar nicht betrügen!“ warf ich ein.
„Glaubst Du?“ fragte Dana geheimnisvoll.
„Wisst Ihr,“ antwortete Danas Freundin, „der Rainer ist mir scheißegal! Der vögelt doch auch alles, was er bekommen kann!“
Es entstand eine kleine Pause. Jeder nippte an seinem Glas.
„Nein,“ fing ich wieder an, „ich will das nicht!“
Dana gab nicht nach. Auf Silkes Einwand hin, dass ich ja überhaupt keine Lust auf sie hätte, meinte meine Geliebte: „Frank würde Dich nicht von der Bettkante stoßen! Hat er jedenfalls heute gesagt!“
Für mich steigerte sich Dana in etwas hinein, was ihr hinterher ganz sicher richtig leidtun würde. Ich drängte zum Aufbruch.
„Lass uns doch was ausmachen!“ forderte Dana. „Wenn ihr nicht wollt, ich muss nicht dabei sein!“
Das war ein ganz neuer Aspekt. „Du denkst an einen Dreier?“ fragte Silke nach. Die beiden Frauen kamen ins Diskutieren. Für und wider und überhaupt. Ich lehnte mich entspannt zurück und hörte den beiden zu.
„Was meinst Du?“ fragten Beide nach längerem Hin- und Her.
„Ich meine, wir sollten jetzt gehen!“ Gegen den Protest meiner Geliebten zog ich sie von dem Sofa hoch.
„Wir telefonieren!“ riefen sich die beiden Freundinnen zu, bevor ich Dana ins Freie schob. Sie konnte überhaupt nicht verstehen, warum ich nicht auf ihren Vorschlag eingehen wollte.
Auf dem Nachhauseweg versuchte Dana mich von ihrer Idee, Silke, ich und sie zusammen im Bett, zu überzeugen. Ich schüttelte mehrmals den Kopf. Immer wieder brachte Dana ihren unförmigen Körper ins Spiel und dass ich sicher mal wieder Lust auf eine ‚normale‘ Frau hätte. „Ich bin so oft so zickig zu Dir!“ war ihr letztes Argument. Sie hatte einfach Angst, ich könnte hinter ihrem Rücken mit einer anderen…und bei allem Unglück mich dabei auch noch verlieben.
Galant half ich meiner schwangeren Geliebten beim Aussteigen. Sie war still geworden. Die Uhr zeigte 22:17 Uhr. „Ich schau mal nach Dominik;“ kündigte Dana an und wollte nach oben. „Dominik ist schon ein Großer!“ entgegnete ich ihr und hielt sie am Arm fest. „Er schläft sicher schon.“ Ich drückte Dana sanft gegen die Wand und küsste sie. „Ich werde Dir gleich zeigen, wie sehr Du mir gefällst!“ kündigte ich meiner Geliebten an. „Und Du wirst weder schreien noch nein sagen!“ Dana biss sich auf die Unterlippe und sah mich freudig-erregt an.
„Die Pumps!“ forderte ich. Meine Geliebte stand immer noch mit dem Rücken zur Wand. Brav schlüpfte Dana mit Hilfe des jeweils anderen Fußes aus ihren Schuhen.
„Shirt!“ wies ich sie an, ohne einen Widerspruch zu erwarten. Dana tat wie geheißen und zog sich dieses nach Frauenart über den Kopf.
Eine Aufforderung, ihre Hose abzulegen brauchte es nicht. Denn Dana fummelte sofort an deren Verschluss und mit ein paar Hüftbewegungen rutschte diese zu Boden. Darunter trug sie einen Body. Ihr Bauch sah jetzt schon wie eine Kugel aus. Und er würde sicherlich noch um einiges größer werden. Seit dem zweiten Monat machten wir regelmäßig Fotos davon, wie sich ihr Körper veränderte. Ein paar wenige mit leichter Bekleidung so zum herzeigen und viele Nacktaufnahmen nur für uns. Ja, auch Nahaufnahmen! Auf einigen ist auch Danas Lust, die dabei eigentlich immer entstand, anhand der glänzenden Nässe in ihrer Spalte deutlich zu erkennen.
Natürlich konnte ich es nicht lassen, über ihren Bauch zu streicheln. „Deine Mama glaubt, ich poppe lieber mit einer anderen!“ erzählte ich unserer ungeborenen Tochter. Ab dem Zeitpunkt, als ich sie nicht nach oben gehen ließ, war Dana klar, dass ich Sex von ihr wollte. Und sie wollte das auch. Ihr Gesichtsausdruck verriet alles. Obwohl wir ja vorhin erst…
Nach weiteren teils heftigen Küssen eilte Dana voran in unser Schlafzimmer. „Dein Hintern ist saugeil!“ rief ich ihr leise zu. Der Body unterstrich ihre Gesäßmuskulatur sehr vorteilhaft! Meine Schuhe blieben auf dem Weg zurück. Ebenso mein Sweatshirt. Und als Dana schon im Bett auf mich wartete, beeilte ich mich, meine Hose mit den Socken loszuwerden.
„Ich will Dich!“ kündigte ich meiner Geliebten an. „Und wenn ich dann in Dir stecke, dann sag mir, dass ich lieber mit Silke…
Der Body entpuppte sich als halbes Sextoy! Denn er hielt ihre Brüste fest verpackt. Man hätte ihn ausziehen müssen…aber dazu war ‚verpackt‘ im Moment viel zu geil! Er ließ sich auch im Schritt nicht öffnen und so war ein Verwöhnen mit dem Mund nur sehr eingeschränkt möglich. Durch den Stoff besser noch als am Stoff vorbei…
„Lass ihn an!“ bat ich Dana eindringlich, als sie endlich gevögelt werden wollte und im Begriff war, die Träger über ihre Schultern abzustreifen.
Mein Schwanz kämpfte sich am Beinausschnitt vorbei, um in die Höhle der Glücksseeligen zu gelangen. Der Body rieb ungemein an meinem Pint. Es war ein wenig wie eine Eroberung. Ein Eindringen mit Hindernis. Und es war geil! Dana zuckte und schwebte! Sie bemühte sich, ihre Empfindungen nicht allzu laut hinaus zu stöhnen. Unser Akt endete schließlich mit meinem wundgescheuerten Schaft in unserer geliebten ‚bestürzter Engel-Stellung‘. Wir beide fanden immer mehr gefallen an dieser Bezeichnung, obwohl es ‚dabei‘ völlig egal ist, wie was heißt!
„Hätte ich das jetzt lieber mit Silke machen sollen?“ fragte ich Dana, kurz nachdem ich tief in ihr gekommen war. Sofort bereute ich meine Worte, waren sie doch äußerst unfair und hier und jetzt völlig unangebracht.
„Du blöder Kerl!“ antwortete Dana leise und schüttelte den Kopf. „ich will Dich doch nur nicht verlieren!“ Tränen liefen über ihr Gesicht. „Es tut mir leid!“ entschuldigte ich mich. Dana war irgendwie überhaupt nicht zu beruhigen. Leise weinte sie vor sich hin. Mein Streicheln wehrte sie ab und sie verkroch sich unter ihrer Decke. Alles reden half nichts. Erst als ich Spezi und Kräcker zu ihr ans Bett brachte, ließ sie sich erweichen unter ihrer Decke herauszukommen. Wir redeten. Lang! Ich weiß nicht, in wie weit meine Worte in ihrem Kopf eine Wirkung erzielen konnten. Aber erst einmal war das Thema ‚Ich mit einer anderen Frau‘ vom Tisch. Sinnliche Küsse und das gegenseitige Versprechen, unsere Liebe niemals zu verraten, beendeten unseren kleinen Disput. Stolz zeigte sie mir ihren Ring. Erst als sie an mich angekuschelt überhaupt nicht mehr liegen konnte, drehte sich meine Geliebte und werdende Mama unserer Tochter. Diese Frau – ich liebe sie!

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