Als Wiedergutmachung lud meine Geliebte Vera und ihren Mann zu uns ein. Sie würde für uns kochen. „Was Feines…!“ versprach sie geheimnisvoll.
Abends dann, Dominik verbrachte die Zeit lieber in seinem Zimmer bei einem Online-Spiel mit einem Freund als mit uns, lagen Dana und ich in Schlabbersachen auf unserer Couch. Stundenlang streichelte ich über den Körper meiner Frau. „Du hast doch nichts dagegen, wenn ich Dich ab jetzt ‚meine Frau‘ nenne?“ fragte ich meine Geliebte. „Das ist doch schön!“ antwortete sie. „Den Antrag bekomme ich aber noch, oder?“
Dana war in den Wochen und Monaten ihrer Schwangerschaft nicht nur schlecht drauf oder launisch oder unleidlich. Nein sie konnte durchaus liebenswert, zuvorkommend, verständig und auch kreativ sein. Als wir zu Bett gingen fand ich eine Nachricht auf meinem Kopfkissen:
Leck mich
ich bin köstlich
Deine Frau
Ich hatte vergessen zu sagen: So lange sie sich wohlfühlte war sie unersättlich…
*****
Tagsüber war Dana heute mit ihrer Freundin einkaufen. „Klamotten und…, oh, das verrate ich Dir später!“ meinte sie in vertrautem Tonfall beim Abendessen. Heute war Freitag und für den Abend war nichts weiter geplant. Dominik würde bei einem Freund übernachten und so stand nur noch geruhsame Zweisamkeit auf dem Programm.
Seit Mittag gingen mehrere Nachrichten von Danas Telefon bei mir ein. Manche mit kurzen Textnachrichten, andere mit Bildern von erstandenen bzw. gerade in Anprobe befindliche Hosen, Kleidern und Oberteilen. Dann erreichte mich ein sehr aufreizendes Bild. Es zeigte ihre behaarte Vulva. „Jetzt wird’s interessant;“ dachte ich mir und las: „Rasierst Du mich heute Abend?“
Auf einem anderen Foto sah man Dana vor einem Sexshop stehen. Diese Nachricht war also abgesprochen, da scheinbar Silke das Bild geschossen hatte. Waren alle Nachrichten abgesprochen? Bei diesem stand jedenfalls als Kommentar: „Wir gehen da jetzt mal stöbern!“ Ich stellte mich vorab schon einmal auf einen experimentierfreudigen Abend ein.
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