300 Euro - Teil 15

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300 Euro - Teil 15

300 Euro - Teil 15

Grauhaariger

Ich war so wütend auf ihren Ex und die Psychologin! Letztere würde ich aufsuchen, schwor ich mir! Es war alles Gut bis zu diesem Brief. Im Moment konnte ich kein Verständnis für die Probleme von Danas Exmann aufbringen.

Ein Gutes hatte die Sache! Den gesamten Sonntag verbrachten Dominik und ich bei Dana in der Klinik. Meine Frau durfte, nein sie sollte aufstehen und spazieren gehen. Es war schönes Wetter und prädestiniert, sich im Freien aufzuhalten. Es gab nur uns drei. Nichts drumherum was wichtig wäre! Auch Dominik verzichtete auf Internet und spielen. Wir sprachen über den Urlaub im Winter, über unser Haus und ob wir was umgestalten würden. Ein ganz wichtiges Thema war Melika. Dominik hatte so viele Ideen und freute sich sichtbar auf seine kleine Schwester. Er hatte mir auch tatkräftig geholfen, das Zimmer zu streichen und die Möbel, die Dana mit ihm zusammen ausgesucht hatte, aufzustellen. Nicht nur einmal fühlten wir ihre Bewegungen im Bauch meiner Geliebten. Dieser Tag hatte uns sehr gutgetan!

„Geh schon mal, ich komm gleich!“ rief ich Dominik zu, der bereits in der Türe stand, um Danas Krankenzimmer zu verlassen. Brummend ging er hinaus. Meine Frau strahlte mich an. Wir umarmten und küssten uns, als gäbe es nichts anderes! „Ich liebe Dich!“ hauchte ich ihr zu, was sie in ebensolchem Ton erwiderte. Ich wollte unbedingt noch einmal ihre Haut spüren, über ihren Bauch streicheln und ihre Brüste fühlen. Ohne Stoff dazwischen! Dana trug eines ihrer langes Shirts und es war nicht so ganz einfach, meine Hand in diesem Teil so weit nach oben zu schieben.

Ein letzter Kuss, „Dominik wartet!“ und ich musste mich schweren Herzens von meiner Liebsten verabschieden. Dominik sollte morgen zur Schule. Was Dana aber nicht wusste: wir hatten umdisponiert.

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