„Du weißt ja, damals, Andrea und meine Geschäftspartner…“ begann ich Dana meinen Vorschlag schmackhaft zu machen.
„Ich habe mir schon gedacht, dass Du darauf hinauswillst!“ lächelte Dana. Sie wurde aber sofort wieder ernst. „Weißt Du,“ druckste sie ein wenig herum, „prinzipiell könnte ich mir das schon vorstellen….“
„Aber?“ fragte ich nach.
„Der Mann muss mir schon gefallen den Du da aussuchst. Mit Jedem möchte ich nicht in die Kiste steigen!“
„Natürlich sollst Du nicht mit Jedem…!“ Ich sah Dana in die Augen.
„Dann ist ja gut!“ kokettierte sie.
„Dafür darfst Du aber mit jedem…;“ meinte ich großzügig und fügte hinzu: „Wenn Du es mir sagst!“
„Und Du bist nicht eifersüchtig?“ fragte sie ungläubig.
„Doch, bestimmt bin ich eifersüchtig! Aber auch irgendwie geil-eifersüchtig!“ Ich hatte so meine Zweifel, ob sie mich wirklich verstand.
„Und was ist mit Dir?“ fragte Dana nach Momenten des Grübelns. „Willst Du mit anderen Weibern rummachen?“ Mir war durchaus bewusst, dass ihr das überhaupt nicht gefallen würde.
„Hmmm, mal sehen.“ Ich tat so, als würde ich überlegen.
„Vergiss es! Dann gehe ich lieber wieder auf die Straße zurück!“ Danas Standpunkt war klar.
„Solange Du mich nicht vernachlässigst, wird es keine andere Frau für mich geben!“ Puh, mein kleiner Scherz wäre beinahe nach hinten losgegangen.
„Du meinst;“ meine Geliebte begann schelmisch zu grinsen, „so lange ich Dich im Bett fordere, bist Du treu?“
„Müssen wir das aufs Bett beschränken?“ fragte ich mit Unschuldsmine.
Dana lachte. Nachdenklich stand sie auf und suchte etwas Obst auf dem Buffet.
Wieder zurück auf ihrem Platz fragte sie: „Würdest Du mich zurücklassen, wenn ich doch nur mit Dir?“
Niemals würde ich Dana in diesem Elend zurücklassen. Sollte ich ihr das sagen? Ich rang heftig mit mir…Ich entschied mich für die Wahrheit:
„Egal, wie Du zu meinem Vorschlag stehst,“ hörte ich mich und sah meine Träume von einer freizügigen (Ehe-) Frau davonfliegen, „Ich liebe Dich und würde Dich niemals fallenlassen!“
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