300 Euro - Teil 5

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300 Euro - Teil 5

300 Euro - Teil 5

Grauhaariger

„Du liebst mich immer noch;“ stellte Dana nachdenklich nach meinen Bekenntnissen fest. „Und Du lässt mich hier wirklich nicht zurück?“

Sie kuschelte sich dabei ganz eng an mich. Ich spürte, dass sie glücklich war. Dana würde bei mir einziehen und auch Dominik sollte, sofern er bereit ist sich mit mir zu arrangieren, ein eigenes Zimmer bekommen.
Während ich meinen geschäftlichen Verpflichtungen nachging wollte Dana recherchieren, ob noch irgendetwas von ihrem Hausstand, Kleidung oder sonstige Dinge, zu retten war.

„Wann kommst Du denn?“ fragte Dana am Telefon, „Ich habe eine Überraschung für Dich! Und bring doch bitte eine Flasche Sekt mit, ja!“

Pünktlich, eine Stunde nach unserem Telefonat, orderte ich bei meiner Rückkehr an der Rezeption eine Flasche des sprudelnden Getränkes. Dann ging ein Anruf bei mir ein, den ich annehmen musste. Das Gespräch dauerte sicher zehn Minuten, wofür ich in einem der Sessel im Foyer Platz nahm.

Eilig suchte ich nach dem Ende des Gespräches den Weg nach oben. Ich entstieg dem Aufzug und lief den Gang entlang. Ein ganz junger Bediensteter war im Begriff, unser Zimmer zu verlassen. Mit hochrotem Gesicht. Er sah mich nur an und schüttelte den Kopf. Ich hielt die Zimmerkarte hoch und konnte passieren. Der Servierwagen mit der gekühlten, ungeöffneten Sektflasche stand im Raum. Sofort ging mein Blick zum Bett. Dana lag nackt, mit verbundenen Augen und leicht geöffneten Schenkeln darauf. Nein, rasiert war ihre Scham nicht!

„Komm doch endlich!“ flehte meine Geliebte. Mir war sofort klar, was hier eben passiert ist. Der Page muss geklopft haben, oder „Zimmerservice“ gerufen und ist dann hereingekommen. Dana wollte mich mit der Augenbinde und ihrem entkleideten Körper überraschen. Natürlich musste sie annehmen, dass ich es war, der das Zimmer betreten hatte. Der junge Angestellte hatte Dana natürlich (vielleicht nicht sofort) entdeckt. Es verschlug ihm die Sprache, was hätte er auch sagen sollen(?) und verließ beinahe fluchtartig den Raum. Und als er in der Türe auf mich getroffen ist, wollte er nur noch weg…

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