300 Euro - Teil 5

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300 Euro - Teil 5

300 Euro - Teil 5

Grauhaariger

„Deine Schamhaare sind geil!“ hauchte ich und streichelte mit den Fingerspitzen darüber. „Willst Du sie abrasieren?“ fragte Dana. „Nein, lass mal. Im Moment finde ich sie wahnsinnig aufregend!“ antwortete ich und verweilte mit den Fingern noch ein wenig in diesem ‚Gestrüpp‘.

Ich streichelte noch ein Weilchen über ihren Körper. „Du machst mich total an;“ hauchte ich ihr zu.

„Dann komm doch und nimm mich!“

Wir liebten uns. Fast zwei Stunden. Natürlich nicht am Stück. Immer wieder gönnten wir uns einen Schluck Sekt und streichelten uns. Mein kleiner Großer war die ganze Zeit hart wie nie. Dana verstand es aber auch, ihn in unseren Liebespausen bei Laune zu halten! Dabei war ihre Augenbinde nur ein Reizfaktor. Ganz kurze Lippenspiele, geschickter Einsatz ihrer Finger und nicht zuletzt die innigen Küsse hielten meine Erregung extrem hoch.

Auch diesmal bin ich tief in ihr gekommen. „Ob das gutgeht?“ stellte Dana fest, als wir ausgelaugt nebeneinander lagen. „Wir haben unsere Tochter doch schon gestern gezeugt!“ antwortete ich meiner Geliebten und war fest davon überzeugt, dass dem so war.

„Das Tuch hast Du mir mal geschenkt!“ Dana sprach auf die Augenbinde an, die sie erst nach unserem letzten Orgasmus abgenommen hatte. Ich konnte mich noch gut an dieses Date erinnern. „Natürlich vertraue ich Dir;“ hatte sie damals gesagt, als ich dieses Teil ins Spiel gebracht hatte.

„Vertraust Du mir immer noch?“ fragte ich neugierig. „Nur Dir!“ kam überzeugend über Danas Lippen. Sie erzählte sogar, dass sie damals Michis Beteuerungen geglaubt hatte. „Er würde mir verzeihen, dass ich mit Dir…“ Er überzeugte mich davon, dass wir mit deinem Geld einen Batzen unserer Schulden abzahlen könnten und ich sollte doch unsere Familie nicht zerstören. „Dominik,“ Dana atmete schwer, „Dominik war der entscheidende Faktor für mich. Und natürlich, dass Michi mir versichert hatte, mich nach wie vor zu lieben.

Ich war klug genug, Dana nicht zu unterbrechen. Sie erzählte weiter, dass ihr Mann unbedingt nach Berlin umziehen wollte. „Aber unsere Situation wurde nicht besser. Immerhin,“ sie nahm einen Schluck Sekt, „hat er seinen Frust nie durch Schläge an mir ausgelassen.“ Ich sah sie fragend an, da ich nicht glauben konnte, dass das alles war.

„Ein paarmal hat er mich gewaltsam…aber er war ja mein Mann. Schwamm drüber!“ Dana schwenkte um.

„Kurz vor Mittag habe ich meinen Vermieter aufgesucht. „Es war noch alles da!“ freute sich Dana. „Ich habe ganz viele Sachen in deinen Kombi gestopft!“ Sie erzählte, dass selbst der Ordner mit ihren wichtigen Papieren noch im Schrank stand. (Anmerkung: Nach der ‚Berliner Räumung‘ kann der Mieter sein Eigentum innerhalb einer angemessenen Frist beim Eigentümer abholen.). „Und die Möbel brauchen wir ja sowieso nicht.“ meinte Dana gelassen.

Ich konnte mir lebhaft vorstellen, wie voll mein Auto jetzt war.

„Willst Du deinen Mann noch besuchen, bevor wir morgen zurückfahren?“ fragte ich sie. „Michi, der blöde Kerl…“ antwortete sie melancholisch, „Ich glaub, ich schreib ihm nur. Es hatte den Anschein, als täte er ihr leid.

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