300 Euro - Teil 9

36 6-11 Minuten 0 Kommentare
300 Euro - Teil 9

300 Euro - Teil 9

Grauhaariger

„Kannst Du die Band dazu bewegen, doch mal eine Runde Rock’n’Roll zu spielen?“ fragte Dana zu mir herübergebeugt. Die Musiker machten gerade Pause und Dominik war zur Toilette unterwegs. Ich versprach, mein Bestes zu geben und sprach den Gitarristen und Sänger an. Bereitwillig spendete ich einen Schein für die Trinkgeldkasse der Musiker und nickte meiner Geliebten zu, was so viel heißt, dass ihr Wunsch in Erfüllung gehen würde. Danas Sohn war zurück und wollte gerade wieder nach seinem Telefon greifen. Die ersten Takte zu „Shake, Rattle and Roll“ erklangen und Dana fasste nach der Hand ihres Sohnes. „Komm, ich weiß, dass Du das kannst!“

Sie ließ noch ein „Bitte“ folgen und mit ein wenig ziehen folgte er seiner Mutter auf die Tanzfläche. Ich traute meinen Augen fast nicht. Die Beiden legten einen richtig guten Rock’n’Roll ‚aufs Parkett‘. Natürlich ohne Hebefiguren, was dem Ganzen überhaupt keinen Abbruch tat. Immerhin ist Dominik vor vier Monaten erst zwölf geworden. Es war eine Augenweide, den beiden zuzusehen. Selbst die anderen Paare, die anfangs getanzt hatten, standen am Rand und bewunderten die Darbietung. Geistesgegenwärtig schoss ich ein paar Fotos der Beiden aus verschiedenen Blickwinkeln.

Die Band war so clever, keine Pause entstehen zu lassen und fügte nahtlos einen zweiten Titel an. Ich war richtig, richtig begeistert, was Dana und ihr Sohn auf der Tanzfläche boten! Und wie toll m e i n e Frau aussah, ihre geile Figur und wie sie sich bewegte! Entschuldigt bitte, aber ich bin im Moment total euphorisch!

Nach dem zweiten Titel brachen sie ab. Mit Applaus wurden Dana und Dominik von der Tanzfläche verabschiedet. Ich schloss beide in meine Arme. „Ihr seid der Hammer!“ Nur zu gerne zeigte ich meine Begeisterung! „Danke!“ rief Dana ihrem Sohn zu und bevor er wusste, wie ihm geschah, drückte sie ihm ein Küsschen direkt auf die Lippen. Seine Beschwerde „Mama, lass das!“ konnte er nicht mehr loswerden, da zwei seiner ‚Kumpels‘ sein Tanzen auch gesehen hatten und zu uns an den Tisch kamen. „Von deiner Schwester hast Du gar nichts erzählt?“ warfen sie ihm vor. Dana lachte nur. Nein, er gab nicht zu, dass seine Tanzpartnerin seine Mutter war.

„Dafür hast Du Dir einen Wunsch verdient!“ flüsterte ich meiner Geliebten zu. Keck antwortete sie: „Dann überrasch mich doch!“ Werd ich tun…

Dana erzählte, dass ihr Sohn letztes Weihnachten einen Rock’n’Roll-Kurs geschenkt bekommen hatte. Eine längere Geschichte… „Aber ich wusste, dass er auch hingegangen ist!“ Natürlich wollte ich auch wissen, woher sie selbst so gut Rock’n‘Roll konnte. „Ich habe das früher gerne getanzt!“ war ihre Antwort. Später verriet sie mir auch noch, dass in der Clique, in der sie und Michi verkehrten, ein Mann war, der ‚fast‘ Profi im Rock’n’Roll tanzen war. „Ich hatte mal was mit dem…ist aber sehr lange her. Und er hat mich halt immer geholt, wenn seine Partnerin keine Lust mehr zum Tanzen hatte.

„Kann ich eines der Bilder haben?“ fragte Dominik. Er würde es gerne seinem Vater zukommen lassen. „Beim Tanzen mit meiner Schwester!“ Wahrscheinlich würde er es nie zugeben, aber Dominik war mächtig stolz auf seine Mutter! Aber da hatte ich mich gewaltig geirrt! Denn als Dana ihn beim zurück gehen in unser Appartement in den Arm nahm und ihm erklärte, wie stolz sie war, dass er mit ihr getanzt hatte, da erwiderte er: „Ich bin auch mächtig stolz darauf, dass Du meine Mama bist! Und…dass Du so toll aussiehst!“

Ich weiß nicht warum, aber in diesem Moment umarmte er seine Mutter ganz fest und begann zu schluchzen.

„Ist gut;“ versuchte Dana ihn zu beruhigen. „Alles wird gut!“ Er war in den letzten Monaten immer ‚ein großer Junge‘ und versuchte keine Schwäche zu zeigen.

„Geh schon mal;“ meinte Dana an mich gewandt und streichelte ihrem Sohn durchs Haar. Natürlich wollte ich bei dem Mutter-Sohn-Gespräch nicht stören und wandte mich ab. Es verging fast eine Stunde, bis Dana und Dominik im Appartement auftauchten. Von ihrem Sohn kam nur ein „Gute Nacht“ und er verschwand gleich in seinem Zimmer.

„Es war gut,“ erzählte meine Geliebte vertrauensvoll, „ich habe mich sowieso schon gefragt, wann er aus sich herauskommt.“

„Als Du weg warst…ich hätte ihn fast nicht mehr beruhigen können. Er hat Angst…dass Du ihn nicht magst…und er würde gerne bei uns bleiben…er schämt sich, was sein Vater alles gemacht hat…aber er ist halt sein Vater…er fand es gut, dass Du nichts blödes gesagt hast, als er nach dem Bild für Michi gefragt hatte…“

„Ich glaube, ich konnte ihm vermitteln, dass wir ihn gerne bei uns hätten.“ Dana war sichtbar zufrieden über die Unterhaltung mit Dominik. Sie erzählte weiter: „Dann hat er wieder geheult. „Musst Dich nicht schämen;“ habe ich ihm beteuert, „was glaubst Du habe ich dem Frank schon alles vorgeheult!?““

„Wir sind dann hoch zum Pool und haben uns auf die Liegen gesetzt. Und geredet und geredet. Gut, dass ich momentan keinen Alkohol darf…“ Dana lächelte. „Und morgen gehen wir nackt baden! Im Meer! Hab ich mit ihm ausgemacht! Und Du bist dabei!“

*****

„Ich geh noch mal zu ihm rüber!“ hauchte Dana mir zu.

„So?“ fragte ich mit hochgezogenen Augenbrauen. Mit Ausnahme ihres Slips trug sie nur noch nackte Haut.

„Ach was…!“ antwortete meine Geliebte und klopfte leise an der Türe zu Dominiks Schlafraum. „Komm ruhig rein!“ antwortete er auf ihr: „Darf ich?“ worauf Dana eintrat.

Als sie auch nach knapp einer Stunde nicht zurück war, wagte ich einen Blick hinüber. Beide, Mutter und Sohn, lagen in seinem Bett und schliefen. Ich streichelte über Danas Schulter und beruhigte sie mit einem leisen „psssssst“ als sie die Augen aufschlug. „Komm doch wieder herüber zu mir.“

Schlaftrunken wankte Dana in unser Bett und schlief sofort weiter. „Ist es gut,“ grübelte ich, „dass sie so oben ohne mit ihrem zwölfjährigen Sohn kuschelt?“ Natürlich unterstellte ich ihr nicht, etwas zu tun, was seiner Seele schaden könnte. Niemals! Trotzdem warf sich für mich die Frage auf: „Darf eine Mutter das?“ Er war in der Pubertät. Eh schon ein schwieriges Alter. Oder war ich einfach nur eifersüchtig? Auf ein Kind? Auf ihr Kind? „Nein;“ beantwortete ich mir selbst die Frage, eifersüchtig war ich nicht. Ich überlegte noch eine ganze Weile, wie ich Dominik vermitteln konnte, dass er sehr willkommen ist. Und nicht, dass ich ihn nur akzeptierte, weil ich scharf auf seine Mutter war. Natürlich war ich das! Aber warum sollte ich ihn nicht mögen?

Danas Hände tasteten nach mir. „Komm“ stöhnte meine Geliebte im Halbschlaf, „komm zu mir!“

Ich rutschte etwas näher an sie heran. Dana drehte mir den Rücken zu und drückte ihren Körper fest gegen mich. Löffelchenstellung würde man sagen, wenn man sich dabei körperlich liebt.

Sie führte meine Hand an ihre rechte Brust und drückte sie fest an diesen Hügel. „Du weißt schon, was Du da anrichtest?“ hauchte ich in ihr Ohr.

„Nein, was richte ich denn an?“ fragte sie gespielt naiv.

„Du hast so schöne Titten,“ schwärmte ich, „und Du weißt genau wie die mich erregen!“ Schlagartig schwoll mein Glied an, versteifte sich und drückte gegen ihren Po. Genauer gesagt, gegen ihren Slip der im Weg war.

„Ich spüre da was, und das erregt mich auch!“ hauchte Dana zurück.

„Du hast so geil ausgesehen, vorhin beim Tanzen! Ich wette, dass viele Männer gerne mit Dir…“

„Glaubst Du?“ Ich denke, sie genoss diese Bestätigung. Dana bewegte ihr Becken ein wenig und meinte: „Komm!“

Ein zweites Mal musste sie mich nicht auffordern. Ich schob ihren Slip beiseite und drückte meinen Ständer in die gefühlt richtige Position. Dana half mit den Fingern noch ein wenig nach und er flutschte hinein in ihr Möschen. Unser Liebesspiel dauerte sicher nicht mehr als zehn, fünfzehn Minuten. Während dieser Zeit änderten wir unsere Position nicht, nur unser Miteinander wurde heftiger, so zum Schluss hin…

Ein wenig besorgt fragte ich meine Geliebte leise: „Glaubst Du unser Baby mag so viel Bewegung? Erst beim Tanzen und jetzt so?“

„Wenn sie nach ihrer Mutter kommt, ganz bestimmt!“ feixte Dana. Mein Kleiner rutschte erst irgendwann später aus der Süßen meiner Geliebten heraus. Beim Einschlafen waren wir noch ‚eins‘!

*****

„Ich geh schon mal…“ verkündete ich meiner Lebensabschnittsgefährtin. Das Frühstück wartete, aber Dominik konnte oder wollte sich nicht von seinem Bett trennen.

„Oh nein!“ protestierte Dana, „ich gehe voraus und ihr Beide redet miteinander! So von Mann zu Mann…!“

Viel lieber hätte ich sie bei diesem Gespräch dabeigehabt. Ob er in seinem Zimmer abwartete, bis wir beide fort waren? Kurzerhand klopfte ich an seiner Tür und nach der obligatorischen Gedenksekunde trat ich ein.

„Bist Du wach? Können wir reden?“ fragte ich ihn.

Nur zögerlich gab er Lebenszeichen von sich. Allerdings räumte er sofort ein, dass seine Mutter ihn aufgefordert hatte, mit mir zu sprechen, oder mir wenigstens zuzuhören.

„Du liebst sie wirklich?“ fragte er, nachdem ich eine gefühlte Ewigkeit über uns und wie es weitergehen könnte referiert hatte. ‚Referiert ist vielleicht nicht das richtige Wort, aber mir fällt gerade kein anderes ein, wenn nur einer, in diesem Fall ich, spricht. Seine Frage kam unvermittelt und ohne Zusammenhang mit meinen Worten.

„Ja,“ antwortete ich, „ich liebe sie wirklich!“ Ich ließ ihm Zeit, meine Antwort zu verarbeiten.

„Sie Dich auch, hat sie gesagt!“ Dominik wirkte nachdenklich.

„Glaubst Du ihr?“ hinterfragte ich, worauf er nickte und meinte: „Ja, sie lügt mich nicht an! Sie hat noch nie gelogen!“

„Deine Mutter ist…“ Dominik unterbrach mich. „Ich will bei ihr bleiben!“

Noch bevor ich etwas sagen konnte, fuhr er fort: „Mama hat gesagt, dass Du mich magst! Ich hab trotzdem Angst. Sie hat gesagt, Du bist ein ‚Guter‘. Mein Vater war auch ein ‚Guter‘.

„Dein Vater ist ein ‚Guter‘;“ warf ich ein. Er hat halt viel Pech gehabt. Und dann vielleicht ein paar falsche Entscheidungen getroffen.“

Dominik sah mich fragend an und nickte. „Er hat gesagt, dass ich zu euch gehen soll.“

Ich versuchte Danas Sohn zu erklären, dass sein Vater nur das Beste für ihn will. Ich musste ihm allerdings die Hoffnung nehmen, dass seine Eltern jemals wieder miteinander…
„Das verstehe ich ja,“ meinte er, „dass meine Mutter, so wie mein Vater sie behandelt hat, nicht mehr mit ihm leben will!“

Puuh; dachte ich innerlich, diese Erkenntnis ist Gold wert!

„Aber,“ fügte er im selben Atemzug an, „ist sie doch auch irgendwie selbst schuld.“

„Wie meinst Du das?“ fragte ich.

„Sie hat doch was mit Dir angefangen!“ stellte er in den Raum.

Ich versuchte ihm zu erklären, dass ich seine Mutter schon immer sehr anziehend fand und unbedingt mit ihr ins Bett wollte. „Vielleicht kannst Du das irgendwann einmal nachvollziehen;“ räumte ich ein. „Aber erst als ich ihr Geld geboten hatte, ließ sie sich auf mich ein. Ich weiß, dass es unfair gegenüber deinem Vater und Dir war, Dana so in Bedrängnis zu bringen. Sie hat Dir ja selbst gesagt, dass sie das Geld dringend gebraucht hatte.“

Dominik hörte aufmerksam zu. Ich versuchte ihm zu vermitteln, dass diese Treffen für mich viel mehr bedeuteten als Sex gegen Geld. „Und deiner Mutter hat es sichtbar gutgetan, dass da jemand war, der sie nicht nur als Gegenstand betrachtete, der zu funktionieren hatte.

Dominik war durchaus bewusst, dass seine Mutter sich damals ein zweites Mal für ihre Familie entschieden hatte. Gegen mich und gegen ein sorgenfreies Leben. Und dann ist für ihn schlagartig eine Welt zusammengebrochen, als sein Vater plötzlich vor Gericht stand und einsitzen musste und seine Mutter ihn zu den Großeltern geben musste.

Dominik kämpfte mit sich. Wie gerne hätte ich jetzt Dana hier gehabt. Ich hatte doch so überhaupt keine Erfahrung mit Kindern, Jugendlichen…!

Dann meinte ich: „Also ich würde alles tun, dass es Dir bei uns gutgeht! Und…,“ den Satz legte ich mir ganz genau zurecht, „…wir beide hätten Dich gerne bei uns!“ Ich war mir überhaupt nicht sicher, ob ich in diesem Moment seine Mutter ins Gespräch bringen durfte. Andererseits sollte er ruhig wissen, dass Dana und ich gemeinsam…. „Du bist mir wichtig!“ betonte ich, „und nicht nur, weil ich deine Mutter will!“

Dominik saß da und nickte mit dem Kopf. „Gehen wir frühstücken?“ fragte ich, auch um das Thema zu wechseln. Ich würde ihn nicht zu einer Entscheidung drängen wollen. „Deine Schwester hat sicher schon den ersten Kaffee intus!“

Wir beide lachten. „Meine Schwester…“ wiederholte er grinsend.

Teil 10 gibt es in wenigen Tagen.

Klicke auf das Herz, wenn
Dir die Geschichte gefällt
Zugriffe gesamt: 4273

Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.

Gedichte auf den Leib geschrieben