Familientreffen

Sommer. Ein Aufruf

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Familientreffen

Familientreffen

Hans

Alex trug wenig unter ihrem Kleid. Um genau zu sein: gar nichts. Das machte für sie diesen Nachmittag erträglich.
Ihre Eltern hatten sie eingeladen. "Kind, du musst doch wieder unter Menschen!" So redeten sie schon seit längerem. Ewig konnte sie ihnen nicht absagen. Aber die Wahrheit wollte sie ihnen natürlich auch nicht sagen. Die Wahrheit darüber, warum sie seit einiger Zeit allein lebte. Die Wahrheit darüber, was sie nachts tat, wenn sie hungrig war. Und natürlich auch nicht die Wahrheit darüber, wie sehr es sie langweilte, ihren Cousinen und ihrer Schwägerin zuhören zu müssen.
"Da kam doch tatsächlich dieser unverschämte Kerl von der Gärtnerei 10 Minuten zu spät. Nicht mal die Hände hatte er sich gewaschen!" Alex fragte sich, warum Gabriele - Fräulein Fassmichnichtan - den Kerl nicht in ihr Badezimmer gezogen hat und das Waschen - nicht nur der Hände - nicht gleich selbst besorgt hatte. Denn der Knabe, von dem sie redete war nach Alex' Klassifizierung der Kategorie "unerfahren, aber lecker" zuzuordnen. Die Antwort auf ihre unhörbare Frage hatte sie selber: Gabriele würde nicht mal George Clooney ranlassen. Wie Gabrieles drei Kinder enstanden waren, war ihr ein Rätsel.
"Gärtner! Bleib mir bloß vom Leib mit Gärtnern!" Jenny, ihre andere Cousine machte nun leider auch den Mund auf.
Alex versank in einen ihrer Tagträume, die sie für solche Situationen parat hielt. Zufällig spielte der schnuckelige Gärtnerlehrling eine Hauptrolle darin.
Sie stellte sich vor, wie sie ihn dabei erwischt hatte, wie er in Gabrieles Garten seine Pause durch einen Joint aufwertete. Und natürlich die ihm zugestandene halbe Stunde hemmungslos überzog. Mit nacktem Oberkörper saß er hinter einer Hecke, den Rasenmäher etwa entfernt laufend. Geschickt, dachte Alex. Sie hatte ihn schon länger beobachtet und wusste, wo er zu finden war. Sie bahnte sich ihren Weg durch die Büsche und ließ sich neben ihm ins Gras sinken. Der Joint tat anscheinend seine Wirkung. Anstatt erschrocken eine Ausrede zu stammeln glotzte er nur auf ihre hübschen Brüste, die sie durch den Bikini kaum verbergen konnte. Ihr war es nur Recht. Schnell hakte sie den Verschluss des Oberteils auf. Beiläufig, während sie das Oberteil ablegte, fragte sie ihn: "Wie heißt du eigentlich?" "Richard", antwortete er grinsend und fügte hinzu: "nette Titten!"
Wow. Alex war spachlos. So frech hatte sie ihn nicht erwartet. Aber der Blick auf seine kräftige, fast haarlose Brust besänftigte sie sofort. "Du bist nicht auf den Mund gefallen, Richard", erwiderte sie. "Das gefällt mir. Ich heiße übrigens Alex."
"Hallo Alex. Willst du eigentlich die ganze Zeit nur auf meine Nippel starren, oder passiert hier noch was?" Alex schnappte nach Luft. Wer hat denn hier wem auf die Nippel gestarrt? "Deine sind nett, zugegeben." sagte sie, während sie ihre Gedanken zu ordnen versuchte. "Oh danke, ich weiß." Schon wieder dieses freche Lächeln. Was denkt er sich eigentlich? Schließlich bin ich mindestens 10 Jahre älter, erwachsen, eine Frau. Und er? Ein Jüngling. Ein Milchbubi. Wenn auch mit einem Luxusbody. Und sicher viel Ausdauer... In ihr kochte es. Sie ärgerte sich und war gleichzeitig heiß auf diesen jungen Körper. Ihre Lust gewann diesen stummen Zweikampf. Langsam löste sie die Schleifen, die ihren Tanga zusammenhielten. Sie stand auf und stellte sich dicht vor ihn. Sehr dicht. Jetzt musste ER schlucken.
Sie lächelte, genoss, dass seine Überheblichkeit in sich zusammenfiel. Er sollte ihr Spielzeug sein. Ein sehr männliches Spielzeug. Sie griff nach seinen schwarzen, leicht lockigen Haaren und zog ihn an sich heran. Jetzt riecht er mein Fötzchen, dachte sie. Schon waren seine Hände an ihren Pobacken und ein feuchtes warmes Gefühl wanderte unterhalb ihres Bauchnabels dorthin, wo sie gerade sehr empfindsam war. Er war geschickt mit seiner Zunge. Geschickt für sein Alter - ach was, sie kannte soviele alte Böcke, die mit ihrer Zunge bestenfalls ihre Füße lecken durften, so wenig wussten sie damit umzugehen. ER hingegen wusste es. Seine Zunge leckte ihren Bauch, ihren kurz geschorenen Busch, als hätte er dies als Wahlfach auf der Schule belegt. WENN er jemals auf einer Schule gewesen war.
Sie drückte seinen Kopf sanft aber unmissverständlich tiefer. Er gehorchte. Schon spürte sie einen zarten Stubs auf ihrer Klit. Sie seufzte. Gleich würde er...
"Alex, WO zum Teufel bist du gerade?", fragte eine ihr wohlbekannte Stimme. Gabriele! Alex war sofort wieder da. Mist. Sie spürte die Feuchtigkeit, die sich zwischen ihren Beinen gebildet hatte. Ihre Schenkel rieben aneinander. "Alex, wir haben gerade geknobelt. Und du hast verloren." "Geknobelt? Worum denn?"
"Morgen kommt dieser unfähige Gärtner wieder, aber ich habe leider" - sie zog das 'leider' so in die Länge, dass kein Zweifel möglich war, sie könnte es tatsächlich so meinen - "keine Zeit, auf ihn aufzupassen. Da keine von uns Lust dazu hat, hat Jenny vorgeschlagen, zu knobeln, wer das übernehmen darf. Und du hast leider verloren!" Feixende Gesichter um Alex herum. "Aber..." - gerade wollte sie empört widersprechen, als ihr klar wurde, welche 'Bürde' ihr da aufgetragen wurde. Sie schluckte den Rest des Satzes herunter.
"Ok, Cousinchen. Weil DU es bist. Ich werde dem Kerl zeigen, wo es lang geht." Sie grinste in sich hinein. Ja, das würde sie. Wie gut, dass es Familientreffen gab!

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