Neben dem Regierungspalast der Provinz befand sich ein riesiger Tempelbau. Es war der größte NINTURA-Tempel des ganzen Königreiches, der ihnen zur Besichtigung offenstand. Vom Grundriss her war er genauso aufgebaut wie der Tempel in Unterfrauhaus, den sie ja nun sehr gut kennengelernt hatten, aber dieser hier war wesentlich größer. Und die goldene Nintura-Statue im Altarraum war kein Halbrelief wie in Sanvulfas Tempel, sondern stand frei. Sie war vielleicht etwas größer, aber nicht allzusehr. Schließlich musste sie sicher die gleichen Aufgaben erfüllen. Und wenn Phalu daran dachte, wie er des Öfteren in intimer Verbindung mit der göttlichen Statue gestanden hatte, so durfte sie nicht wesentlich größer sein. Wahrscheinlich war sie ebenfalls hohl und von unten her zugänglich, damit eine Priesterin an einem Spermaten dieselben nützlichen Handgriffe ausführen konnte wie Belcorpa an Phalu. Als sie sich vor der göttlichen Statue verbeugten, um den religiösen Gefühlen der anderen Anwesenden im Tempel Genüge zu tun, erkannte Phalu auch das verborgene kleine Türchen, das bei Bedarf Zugang zu der göttlichen Vagina gestattete.
Höhepunkt des Ausflugs war der Besuch der „Unbekannten Kämpferin“. Auf einem Hügel am Rand der Stadt stand eine riesengroße Statue einer Kriegerin Feminas. Sie war unbekleidet, trug aber, fast in der Art der heutigen Soldatinnen, einen Gürtel, in dem ein Dolch steckte und an dem die Scheide eines großen Schwertes befestigt war. Das Schwert hatte sie in der rechten Hand hoch über ihrem Kopf erhoben, offenbar bereit, es niedersausen zu lassen. Die sehr attraktive weibliche Gestalt zeigte in ihrem Gesicht ernste entschlossene Züge. In den angedeuteten Schamhaaren war das heute noch verwendete Symbol der Königlichen Streitkräfte zu erkennen.
Abschied von Montsvenus
Bei den Androphoben - Teil 23
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Abschied von Montsvenus
Die Frauen wollen tanzen und dabei halten steife Lanzen.
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