Zwischen ihren wunderschönen, stolzen Brüsten trug sie ein Medaillon mit dem Wappen des Königreiches, der stilisierten gekrönten Vulva, an einer Kette um den Hals.
Gepflegte Grünanlagen mit Blumenrabatten, niedrigen Gehölzen und mit Kies bestreuten Wegen umgaben weiträumig den Hügel mit der kämpferischen Statue. Am Fuß der Treppe erläuterte Cunna ihren Gästen die Symbolik dieses Platzes, der dem Gedächtnis der in den Kämpfen des Königreiches gefallenen Frauen gewidmet war, an deren ruhmreichen Ende die Einheit Feminas stand.
Phalu dachte sich, das hätte Cunna auch einfacher ausdrücken können, indem sie sagte, hier wird die Unterwerfung und der Anschluss der Gebirgsprovinz an das Königreich gefeiert. Die vier Frauen aus Grandame stiegen dann die Treppe zu der Statue hinauf, um zu ihren Füßen Blumen niederzulegen. Für Spermaten war das Betreten der Treppe und die weitere Annäherung an die Unbekannte Kämpferin verboten. Deshalb blieb Cunna bei Phalu unten, weil der natürlich auch nicht allein auf diesem Gelände sein durfte.
Für den Abend hatte Cunna ein Abschiedsfest vorbereitet. Daran durfte auch Masku teilnehmen. So ganz uneigennützig war das nicht, denn dieses Abschiedsfest entpuppte sich als eine kleine Ausgabe des Clubabends vor einigen Tagen. Neben den vier Frauen aus der Gastdelegation und Cunna selbst waren drei Freundinnen von Cunna geladen, alle etwa in ihrem Alter. Das waren Eskarge, die Provinzschulrätin, die schon am Clubabend teilgenommen hatte und deren Tochter das Verschwinden von Masku zu verantworten hatte, dann die Oberstaatsanwältin von Montsvenus und eine Ärztin.
Wie im Kernland von Femina üblich waren bei der heutigen Feier Kleidungsstücke unerwünscht. Es wurde in einem kleinen Saal in Cunnas Amtsgebäude gefeiert, der sehr gut geheizt war.
Abschied von Montsvenus
Bei den Androphoben - Teil 23
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Abschied von Montsvenus
Die Frauen wollen tanzen und dabei halten steife Lanzen.
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