Abschied von Montsvenus

Bei den Androphoben - Teil 23

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Abschied von Montsvenus

Abschied von Montsvenus

Franck Sezelli

Die Frauen wollen tanzen und dabei halten steife Lanzen.

Obwohl die Soldatinnen mit Phalu bereits am Vormittag in Cunnas Palast angekommen waren, trafen alle Delegationsmitglieder erst an der Mittagstafel wieder zusammen. Das heißt, an dem Mittagstisch, zu dem Cunna geladen hatte, fehlte Masku immer noch.  
Während des Essens in einer Gesprächspause, als es Phalu nicht zu unschicklich fand, das Wort in dem Frauengespräch zu ergreifen, fragte er nach Masku. Es entstand eine bedrückende Stille, alle hielten beim Essen inne und schauten auf Cunna.
„Du wirst es sowieso erfahren, Phalu“, fing Cunna ihre Erklärungen an. „Also kann ich es dir jetzt gleich erzählen. Masku geht es gut. Er ist seit gestern zurück, hier in meiner Obhut. Er war entführt worden, von einigen jungen Damen. Eher ein Dumme-Mädchen-Streich. Gestern Nachmittag verständigte mich Eskarge, die du, wie ich an unserem Clubabend bemerkt hatte, auch kennst, davon, dass Masku bei ihr im Hause ist. Sie bewohnt mit ihrer Tochter eine große Villa am Stadtrand und war nach unserem Clubabend auf Dienstreise gewesen. Diese Gelegenheit hat Moulette zusammen mit zwei Freundinnen, die nicht zum Club gehören, genutzt, um Masku zu entführen. Wie, das habt ihr ja mitbekommen. Und in den nächsten Tagen und Nächten haben sie sich ausgiebig mit Masku vergnügt. Eskarge hatte es auch nicht sofort mitbekommen, weil sie Masku in den sonst wenig gebrauchten Kellerräumen untergebracht hatten und dort auch den Partykeller für ihre Vergnügungen genutzt hatten. Ich habe Eskarge gedankt und Masku natürlich sofort abgeholt. Und ich musste dies selbstverständlich melden, schließlich lief eine riesengroße Suchaktion der Polizeikräfte. Auch das Ministerium musste ich über diesen Vorfall unterrichten.“
„Aber wo ist Masku jetzt?“
„Der hat erst einmal Arrest und bleibt in seiner Zelle.

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