Acedia und Invidia

„Sieben“

53 5-9 Minuten 4 Kommentare
Acedia und Invidia

Acedia und Invidia

Svenja Ansbach

Sonntagnachmittag. Es war mal wieder so weit. Elternnachmittag bei Sven und Sabine, seit mittlerweile fast 20 Jahren verheiratet. Seitdem Miriam, ihre 20-jährige Tochter, eine eigene Wohnung hatte, waren sie ungestört und niemandem Rechenschaft schuldig. Als diese noch klein war, hatte sie ihren Eltern die Geschichte vom Mittagschlaf noch abgenommen, später nur noch milde gegrinst, aber egal – dieses „jour fixe“ hatte es fast immer gegeben. Nun steckte Sven seinen „Doggy“ in Sabine, ihren breiten Rücken und seinen Johannes betrachtend, der in rhythmischen Bewegungen schleimfeucht in dem wirren Durcheinander ihrer Labien und damit in ihrer Möse verschwand und wieder zum Vorschein kam.

Ja, Sabine war ein bisschen aus dem Leim geraten. Nicht wirklich dick, aber schon deutlich fülliger als in den Anfangsjahren. Sie fasste sich gut an, warm und weich, wie sie war, das musste er zugeben, und – er langte zu ihren schaukelnden Brüsten – ihren Titten war unverändert geil. Er ließ seine Finger über das weiche weiße Tittenfleisch und die harten Nippel gleiten, aber die ganz große Erregung und Leidenschaft verspürte er dabei nicht mehr. All das hatte er halt seit mehr als 20 Jahren, und selbst sein Lieblingsgericht isst man nicht zwanzig Jahre lang mit Wonne.

Er bevorzugte die gerade eingenommene Stellung oder löffelte sie von hinten. Dann konnte er die Augen schließen und irgendwelchen Illusionen nachhängen.

Jetzt in der Hündchenstellung liebte er besonders, dass er auf ihr Poploch starren konnte. Auf diese kleine runzlige Körperöffnung war er ziemlich fixiert. Vermutlich weil er so selten Zutritt bekam. Im Grunde nur zu hohen und höchsten Feiertagen, wenn die Sterne günstig standen und alle weiteren Determinanten stimmten – also im Grunde nie.

Klicke auf das Herz, wenn
Dir die Geschichte gefällt
Zugriffe gesamt: 5799

Weitere Geschichten aus dem Zyklus:

Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.

Don't panic

schreibt Anamur

die Story heißt insgesamt "Sieben" und natürlcih geht sie weiter. ;-)

Lectio interrupta

schreibt AnMa

... und plötzlich war es aus ... und ich sinierte da noch über den Titel, weil ich zunächst - zu flüchtig - Academia und Nvidia gelesen hatte. :-) Ich nehme an, in einer der nächsten Folgen geht es um Luxuria?

Tease und denial

schreibt grauhaariger

Du willst doch die Story hier nicht enden lassen? Geht Sabine wirklich zum Yoga oder hat sie ein Date? Kann er bei seiner Schwägerin landen? Bemerkt seine Frau sein Faible für Jenni? Fragen über Fragen. Unbeantwortet!

Im braunen Salon

schreibt MichaelWeiss

Großartig wie Du das beschreiben kannst. Ich habe herrlich onaniert und mir sehr geile Gedanken gemacht. Üppig gespritzt habe ich auch. Danke Svenja

Gedichte auf den Leib geschrieben