Achte Geschichte … die, mit den Fotos ... und Helmut!

Svenjas Tagebücher

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Achte Geschichte … die, mit den Fotos ... und Helmut!

Achte Geschichte … die, mit den Fotos ... und Helmut!

Svenja Ansbach

Ich würde nichts sagen, jetzt nicht … aber im passenden Moment würde er dazu noch ein paar passende Takte hören.
Als ich rauskam, saß er bei seinem Mäuschen, als ob nichts gewesen war und verhielt sich an diesem Abend sehr unauffällig.

Als ich später neben meinem schnarchenden Göttergatten im Bett lag, kam mir die Szene immer und immer wieder in den Kopf. Ich verbot es mir, das Bild seines steifen fast drohend auf mich gerichteten Phallus zu projizieren, aber je mehr ich das tat, desto größer und schärfer wurde das imaginäre Bild von seinem wirklich beachtlichen Prengel. Ich spürte, wie sich zwischen meinen Schenkeln etwas rührte. Was genau war eigentlich mit mir nicht in Ordnung …?

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Jetzt aber ein erfreulicheres Thema, den im Tagebuch erwähnten Mädelsabend:

‚Mädelsabend‘ war eigentlich stark untertrieben. Seit unserer Zeit als Schwesternschülerinnen waren wir ein eingeschworenes Team. Annett, von der ich schon mehrfach erzählt habe, Isabell, Andrea, Susann (genannt Susi) und Tülay. Am Anfang hatten wir uns einmal im Jahr getroffen für einen Abend, daher der Name. Irgendwann hatten wir begonnen, ein Wochenende draus zu machen. Freitags Abend – Sonntags Mittag, also mit zwei Übernachtungen. Immer irgendwo in einem Wellnesshotel. Inzwischen machten wir das zwar nur noch alle zwei Jahre, aber das zogen wir durch! Im vorletzten Jahr hatte ich aussetzen müssen. Karla war krank geworden. Aber jetzt war ich wieder dabei. Wir hatten ein schönes Wellnesshotel mit Sauna und Pool im Sauerland gefunden. Die Abstimmung lief seit einigen Jahren über unsere WA-Gruppe ‚Sisters93‘. Um das Jahr 1993 herum hatten wir uns zusammengefunden, alles Schwesterschülerinnen verschiedener Ausbildungsgänge, damals so 17 – 20 Jahre alt.

Jedes Mal hatte eine von uns die Aufgabe, die Tour zu planen, außer Anett, die hatten wir ausdrücklich davon befreit, die war einfach zu chaotisch für so einen Job. Verstrahlt nannten wir das. Vor paar Jahren hatte sie mal ein ziemliches Chaos zusammengeplant und seit dem verzichteten wir auf ihre Dienstleistungen. Die Reiseplanerin musste nicht nur die Unterkunft und ein etwaiges Programm planen, sondern sie hatte noch eine weitere Aufgabe: Alle anderen mit einem Shirt oder ähnlich auszustatten. Dieses Jahr war Susi dran. Meist waren das Shirts, die von der Größe mal abgesehen, identisch waren, so dass man uns für einen Verein halten konnte. Anfang September sollte die Sause steigen.

Ungefähr vier Wochen davor, hatte ich – inspiriert durch meine Geschichtenschreiberei - eine Idee. Ich schrieb in die Gruppe:
„Hallo Mädels, noch eine Idee: Jeder schreibt eine erotische Kurzgeschichte, ob sie wahr ist oder Fantasie könnt ihr ja offen lassen, wenn es euch leichter fällt. Wird bestimmt lustig. Außerdem machen wir das anonym. Gebt ihr auf jeden Fall einen Titel, druckt sie auf einen weißen DIN A4 Bogen, und faltet sie zweimal. Wir können sie dann in eine Sammelbox einwerfen, wenn wir im Hotel sind. Also Mädels, ich zähle auf euch.“
Es gab darüber eine kleine Debatte, nicht jede war gleich Feuer und Flamme, aber wir einigten uns letztlich darauf, es mal zu probieren. Ich war gespannt…

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