Adieu Jungfernschaft

Episode 13 aus: Die Mädchen von Schloss Ruteberg

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Adieu Jungfernschaft

Adieu Jungfernschaft

Andreas

Wie kommt es denn dazu?“ Anne lächelte die Mama an.
„Ich hab’s ja verdient! Eigentlich war das schon lange mal wieder fällig. Ich hab schon einiges angestellt…“ Renate küsste ihre Tochter. „Ich will gar nicht mehr hören!“, sagte sie mit einem Lächeln. Die Frauen fühlten sich sehr verbunden, wie es nur zwischen Mutter und Tochter möglich ist. Annegret wusste, dass sie nur über Mamas Schoß landete, wenn es gar nicht mehr anders ging.
Dieses Vertrauen gab ihr ein gutes Gefühl, auch wenn ihr der arme Popo ganz furchtbar weh tat…

Inzwischen war auch Hannes wieder im Lande. Der junge Mann war mit seinen Eltern in Österreich gewesen, genauer gesagt in Vorarlberg. Hannes sehnte sich nach Charlotte, die er jeden Tag vermisst hatte. Charlie ging es genauso, wenn nicht noch schlimmer. Sie hatte nur einen Wunsch und der war, endlich mit Hannes zu schlafen. Sie wollte ihr erstes Mal aber nicht auf dem Heuboden oder auf der grünen Wiese erleben. Charlotte dachte da eher an ein schönes, weiches Bett, auf dem sie ihrer Jungfräulichkeit adieu sagen konnte. Inge wusste da Rat. Sie fragte Käthe, die wiederum Ricky in Kenntnis setzte. Der opferte sein Bett, da Rickys Eltern mitsamt den Geschwistern bei seiner Großmutter zu Besuch war. Die wohnte in Hannover, was einige Kilometer entfernt lag. Ricky hatte also sturmfreie Bude, zumindest für die nächsten drei Tage. Er bot Charlotte und Hannes an, dass sie sein Zimmer samt Bett benutzen konnten. Charlie war überglücklich, als sie es Hannes mitteilte. Am letzten Wochenende vor Schulbeginn trafen sie sich in der kleinen Stadt nahe Ruteberg. Ricky zeigte den beiden Verliebten die Wohnung, wobei sich seine Führung auf sein Zimmer beschränkte. Richard hatte extra das Bett frisch bezogen. Er selbst würde im Bett seiner Schwester Sabine schlafen, wobei ihm Käthe Gesellschaft leisten wollte. Charlotte war das zwar nicht so genehm, aber sie konnte ja schlecht, etwas dagegen sagen. Andererseits fand sie Rickys Geste sehr nett und das Käthchen konnte sie ja sowieso sehr gut leiden. An besagtem Samstagabend schlichen sich Käthe und Charlotte aus dem Schloss. Tina und Inge passten auf, dass die Mädchen nicht entdeckt wurden. Alles klappte.

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