Die jungen Frauen wussten, dass ihnen etwas Struktur gut tat, weshalb sie den Beschränkungen zustimmten. Ayse blickte zu Connie, während Nickie Peter in die Augen schaute. „Ich glaube, dass es Nickie und mir helfen würde. Wir brauchen Unterstützung, damit sich unsere Noten an der Uni wieder verbessern.“
Peter lächelte, als er ein Formular aus der Tasche zog. Darin waren die Zeiten aufgeführt, an denen die Mädchen lernen mussten. Clubbesuche waren nur einmal im Monat erlaubt und auch nur dann, wenn es die Noten zuließen. Es standen wichtige Klausuren an, so dass die Lage für beide Studentinnen ernst war. Nickie und Ayse unterschrieben diese Sondervereinbarung, die über den normalen Mietvertrag hinausging. An die Hausregeln hielten sich mittlerweile alle Mieterinnen. Die Frauen kannten die Strenge der Werners, die mittlerweile alle sechs Mieterinnen am eigenen Po gespürt hatten. Ayse und Nickie nahmen sich daher fest vor, die Werners nicht zu enttäuschen. Dieser Wille lag auch an der Zuneigung, die sie für die Vermieter empfanden. Nickie mochte den Gedanken, dass Peter eine Art Vaterersatz für sie war, während Ayse Connies mütterliche Ausstrahlung schätzte. Dass es sich dabei um eine konservative Auslegung der elterlichen Rolle handelte, schreckte die Studentinnen nicht. Ayse und Nickie fanden es eher gut, da sie beide eine direkte Ansprache bevorzugten, wenn sie angebracht war. Da waren sie bei Connie und Peter richtig.
Die guten Vorsätze hielten einige Wochen vor. Ayse und Nickie lernten eifrig und sammelten daher wichtige Punkte, die ihrem Notenschnitt gut taten. Die Motivation der Studentinnen war groß, ihre neuen Erziehungsberechtigten nicht zu enttäuschen. An einem sonnigen Tag kam Nickie aufgeregt von der Uni nachhause. Sie erzählte Ayse von einem neuen Club, der in Kreuzberg eröffnet werden sollte. Die Mädchen wollten unbedingt diesem Event beiwohnen, zumal angesagte DJs an den Turntables standen.
Adoptierte Töchter
WG mit strengen Regeln - Teil 3
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