Connie und Peter waren sich einig. Ayse und Nickie brauchten eine stärkere Form der Zuwendung, als es bei den anderen Mieterinnen nötig war. Das Ehepaar fand in den jungen Frauen zwei Mädchen, die sie als ihre Töchter ansahen. Ayse und Nickie erwiderten diese besondere Zuneigung, die beide Frauen miteinander verband. Die Studentinnen freundeten sich an, was auch den Vermietern nicht entging. Ayse und Nickie zogen sogar in dieselbe Wohnung. Sarina stimmte dem Tausch zu, ohne auf Ayse böse zu sein. Sie kam ja auch mit Stella gut aus, die ebenfalls nichts gegen diesen Wechsel einzuwenden hatte. Sarina und Stella schmunzelten über die wachsende Zuneigung zwischen Ayse und Nickie. Die Studentinnen verband nicht nur diese wachsende Sympathie, sondern leider auch schlechter werdende Bewertungen an der Uni. Connie und Peter luden die Frauen zu einem Gespräch ein, das eine ganz eigene Dynamik entwickelte. Bei Kaffee und Süßstückchen ging es um das Studium der Mädchen, das mitunter unter mangelnder Lernbereitschaft litt. Connie schlug vor, die Mädchen bestmöglich unterstützen zu wollen. Die energische Frau sprach deutliche Worte.
„Peter und ich mögen euch sehr. Ihr seid wie Töchter für uns, wobei ich mich gerne um Ayse kümmern möchte. Peter sieht sich als Nickies Papa, während ich mütterliche Gefühle für Ayse hege. Dementsprechend sorgen wir uns um euer Fortkommen, wie es bei guten Eltern üblich ist. Was haltet ihr davon, wenn wir die Regeln in eurem Fall auf den privaten Bereich ausweiten? Das würde bedeuten, dass wir euch zwei bei eurem Studium unterstützen. Das beträfe dann aber auch bestimmte Regeln, die es einzuhalten gilt. Ihr sagtet ja selbst, dass eure Noten besser sein könnten. Wir würden daher feste Ausgangszeiten vorschlagen, die ihr einhalten müsst. Was meint ihr dazu?“
Ayse und Nickie liefen rot an, als die schlechten Noten angesprochen wurden.
Adoptierte Töchter
WG mit strengen Regeln - Teil 3
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Adoptierte Töchter
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