Die Ägyptische Hure

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Die Ägyptische Hure

Die Ägyptische Hure

Peter Hu

Schlangenhaft wiegend, präsentierten sich ihre kleinen, identischen Ärschlein. Ich hatte mich schon beinahe für das Zwillingspaar entschieden, als die Herrin des Hauses in den Saal schwebte...

„Seit gegrüßt, ihr edlen Herren“, sang sie uns förmlich entgegen.
Mir stockte schier der Atem.
„Fällt euch die Wahl denn wirklich so schwer? Meine Mädchen sind die schönsten, und in ihrer Kunst mit Abstand die besten der Stadt, ...ja des ganzen Landes. Hier wird nicht einfach nur gevögelt. Bei uns wird der Liebesakt gefeiert, wie der Tempeldienst. Meine Mädchen sind keine Huren, sie sind Priesterinnen der Sinnlichkeit...“
„Aber keine ist schöner, als ihr Herrin“, krächzte ich mit trockenem Hals. Denn ich war einfach überwältigt.
„Dein Kompliment ehrt mich, Seemann“, lachte sie geschmeichelt und strich sich durch die Locken.
„Doch eigentlich stehe ich heute nicht zur Wahl. Der Stadthalter hat mich zu sich bestellt. Ich kann ihm nicht absagen, auch wenn mir solch ein kräftiger Seemann wirklich besser gefällt. Flaginus ist nachtragend. Er würde mich für die Weigerung bestrafen. Auch wenn er unser Haus liebt. Er würde mich enteignen, ...und entehrt aus der Stadt jagen“...
„Macht euch keine Gedanken um Flaginus, teure Evenet“, schaltete sich mein Begleiter da in die Verhandlung ein.
„Ich habe Macht und Befugnis, die Angelegenheit mit dem Stadthalter zu regeln. Verwöhnt mir nur meinen Freund, bis dass er nicht mehr stehen kann. Wenn seine Wünsche in Erfüllung gehen, müsst ihr euch um den Stadthalter keine Sorgen machen“...
Mit diesen Worten griff der Fremde in seine Tasche und ließ ein kleines Säckchen zwischen die stramm geschnürten Brüste der Hausherrin rutschen. Sein Gewicht war beachtlich. Sie prüfte nicht einmal den Inhalt, sondern winkte mir, ihr zu folgen. Dem Zauber ihrer langen Finger konnte ich einfach nicht widerstehen.
Der Fremde schien über mächtigen Einfluss zu verfügen.

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