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Das Eis war nun bei ihm gebrochen. Er drückte mich an sich, seine Hände wanderten über meinen Körper, meine festen Brüste, meinen Rücken, mein Gesäß, in meinen Slip. Ich wusste, wie gut ich roch, nach Haut, Haar, weiblicher Feuchte. Meine Küsse waren intensiv, aber nicht fordernd. Ich schmolz unter seinen Berührungen nicht dahin, aber genoss, war kein schnurrendes Kätzchen, aber auch keine ungezähmte Wildkatze. Meine Sanftheit war voller Kraft, in sich selbst ruhende Energie, eine Tänzerin eben. Solches meinte ich, müsse er fühlen, glaubte ich aus den von ihm gehauchten Liebesgeflüster zu entnehmen oder träumte es mir einfach zurecht in diesem erregten, zarten Fühlen, das sich ganz langsam anschickte zu starkem Verlangen anzuwachsen.
Ich löste mich aus seiner Umarmung, ging zur Couch. Nein, es war ein Schreiten, ohne Hast. Ich wollte es auskosten, wie er meine Rückansicht betrachtete, diese, das sage ich ganz unbescheiden, wohlgeformten Backen, nur von einem schmalen Streifen Soff geteilt, meine Taille, mein offenes Haar – ich weiß, wie ich Männer faszinieren kann. Der kurze Weg bis ich mich niederließ, war in erotischer Akt an sich. Ich setzte sich mit geöffneten Schenkeln in die geräumige Ecke, sah ihn herausfordernd an und wartete wortlos. K. wollte sich zu mir setzen, doch mein missbilligendes Stirnrunzeln, als ich an ihm herabsah, gab ihm zu verstehen, dass auch er ablegen musste. Seine Erregung machte es ihm schwer, eine der meinen vergleichbare Anmut in seine Bewegungen zu legen. Seine wahre Blöße war noch verborgen in den Shorts, mehr symbolisch, denn sein Zustand war ersichtlich! Komm, setz dich endlich zu mir! forderte ich ihn lachend auf. Wir küssten, berührten, umfingen uns, er zwischen meinen Schenkeln, mehr auf als vor mir. Meinen BH hatte er geöffnet und seine Zunge hatte meine Nippel umspielt. Oh Gott, ich liebte es! Seine Finger in meinem Schritt waren voller Feuchte, er kniete sich vor mich hin und zog mir den Slip aus.
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