Affäre wild

Tinas Geschichte

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Affäre wild

Affäre wild

Stayhungry

Derart gelockt wurde die „Verehrung der Löcher“ zu einem festen Bestandteil unseres Liebesaktes und K. nannte es unbeanstandet so. Mag diese Bezeichnung auch etwas derb klingen mag, so drückte sie andererseits doch genügend Respekt vor mir als Frau aus, denn er verehrte mich und meinen Körper wahrhaft. K. war ernsthaft erregt, wenn seine Zunge meinem Anus schmeichelte und erfüllt von tiefer Dankbarkeit für das, was ich ihm so ungeniert gewährte. Dabei verwöhnte doch er meinen After und ich freute mich über das angenehm lustvolle Gefühl und die Tatsache, dass ein Mann einfach alles an mir mochte, auch mein Arschloch. Angesichts meines vergnügten unkomplizierten Umgang mit vermeintlich schmutzigem Sex stach ihn der Hafer und er nannte es strahlend „Tinas leckere Löcher lecken“! Nun passte mein Vorname schon nicht ganz in die Alliteration und dennoch verhaspelte er sich meist dabei. Sein kindisches Üben der schnellen Aussprache unterbrach ich dann mit einem gespielt strengen: Fais-moi la feuille de rose! Als Liebhaber Frankreichs und Italiens war K. so weit in den romanischen Sprachen bewandert, dass ich mich nicht derb muttersprachlich äußern musste. Obwohl, „Jetzt leck mir endlich den Arsch!“ hätte ihn sicherlich ebenfalls befeuert. Jedenfalls fügte er sich dem stets unverzüglich mit ungebrochener Begeisterung. Die Lust auf mich war also immer noch stärker als die auf infantiles Gejuxe!

Wieder einmal kniete ich vor ihm und lockte ihn mit überstreckten Backen und herrlichen Einsichten, die ihn zu den von uns beiden geliebten Liebkosungen führten. Schließlich wollte er eindringen und drückte fragend oberhalb meiner Spalte an meinen feuchten Muskel. Ich erhob mich, und K. erschrak sofort, fragte hastig, ob er mich verärgert hätte. Ich blickte gut gelaunt über meine Schulter zurück, ging ins Bad und suchte im Schrank. K. war mir gefolgt und ich hielt ihm ein Klistier entgegen und fragte freundlich: Magst mir helfen? Er nickte etwas verlegen und ich ließ mich auf dem Badezimmerboden breitbeinig kniend nieder, die Arme eng aneinander flach auf dem Boden gestreckt, verhüllt von meinem Haar. Mit meinen schwarzen Strümpfen, hochhackigen Schuhen und dem gestreckten Becken war ich wundervoll anzusehen, hauchte er, doch ich drängte ihn zu beginnen.

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