Erheb dich von deinem Platz und komm nach vorne, damit ich dir eine Strafe geben kann!“ Ellen schnaufte, ehe sie fortfuhr. „Das waren Miss Palms Worte. Aglaia stand auf und bewegte sich zögerlich zu Miss Palm. Sie thronte auf einem Stuhl, der direkt vor unseren Schulbänken stand. Aglaia stand nun neben Miss Palm. Sie musste ihren Blazer ablegen und ich ahnte, dass ihr etwas Außergewöhnliches bevorstand.“ Ellen legte beide Hände vor das hübsche Gesicht. „Was war dann? Ellen, erzähl es mir bitte!“ Meine Schwester seufzte. „Ach Toni, das ist wirklich peinlich! Miss Palm ergriff Aglaias Hand. Sie zog sie zu sich, bis Aglaia sich über Miss Palms Schoß beugte. Stell dir vor, sie wurde von ihr übers Knie gelegt. Alles weitere kannst du dir selbst denken.“ Ellens Gesicht leuchtete dunkelrot. Ich wollte alles wissen, es aus ihrem eigenen Mund hören. Ich bat Ellen eindringlich, mir alles zu schildern. „Sag mir doch, wie es dann weiterging. Ich möchte jedes Detail erfahren!“ „Du verlangst viel von mir, Toni! So etwas habe ich seit Jahren nicht mehr gesehen, das schwöre ich dir. Miss Palm lüftete Aglaias Rock. Ich sah ihre rosigen Schenkel, dann legte Miss Palm Aglaias Hüften frei. Sie schlug ihr den Rock um, damit alle das Höschen sehen konnten. Toni, ich lief an, bis mein Gesicht wie eine Tomate leuchtete. Miss Palm begnügte sich nicht damit, ihre Hand auf dem gespannten Höschen einzusetzen. Sie ging vielmehr weiter…“ Es schien, als wollte Ellen ihre Beichte an diesem Punkt beenden. „Ellen, hör bitte nicht auf. Sage mir, was geschehen ist!“ „Das kannst du dir doch selbst denken. Aglaia wurde bestraft, wie es früher bei unartigen Mädchen üblich war. Zwinge mich nicht, dies peinliche Schauspiel näher zu beschreiben.“ Ich redete mit Engelszungen, bat Ellen darum, mir die Wahrheit zu sagen. Es dauerte eine Weile, bis meine Schwester dann doch auspackte. „Na gut, du Quälgeist!
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