Ahrweiler - Teil III

oder: das Buch des Lebens

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Ahrweiler - Teil III

Ahrweiler - Teil III

Gero Hard

Und wie zu erwarten war, sprach sich das Geheimnis schnell herum. Imke hatte es stolz in ihrer Mädchenclique erzählt und ich meinem bis dahin besten Freund gesteckt. Von da an war es kein Geheimnis mehr.

Jetzt lag ich allein auf meiner Matratze im Hotelbett und hatte bei den Gedanken an unser erstes Mal eine brettharte Latte bekommen. Verdammt, das Teil würde von allein sicher nicht wieder zusammenfallen, dafür kannte ich mich zu gut. Im Unterbewusstsein musste ich mich schon sehr mit dem harten Prügel beschäftigt haben. Die Eichel war schon sehr empfindlich geworden und die Lusttröpfchen hatten schon einen ansehnlichen Fleck in der Bettdecke verursacht.Ich wusste, ohne mir selbst Erleichterung zu verschaffen, war an eine ruhige Nacht nicht zu denken.Meine Entscheidung fiel auf die Toilette. Ich war aufgeheizt genug, um schon nach sehr wenigen Minuten ein paar lange Spritzer in die Schüssel zu jagen. „Das hast du ja wieder toll hingekriegt, Flo!“, ärgerte ich mich später über dieNässe in meinem Bett.Ich war gerade dabei einzuschlafen, als mein Handy wild auf dem Nachtschränkchen herumtanzte und mit dem Klingelton eines alten Wählscheibentelefons einen kaum erträglichen Krach verursachte.

„Göllner?“, meldete ich mich verschlafen. Die Festnetznummer im Display kannte ich nicht, aber die Vorwahl war von hier.

„Hallo, Flo! Ich bin‘s …, Imke. Tut mir leid, dass ich so spät anrufe. Ich wollte deine Stimme hören.“„Oh, ähm, ne, du hast mich nicht geweckt. Ich musste gerade an unser erstes Mal denken.“

„Du Ferkel! Aber ganz ehrlich, es war toll. Du warst so zärtlich.“

„Zärtlich?

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Tolle Schreibe! Mach bitte weiter so!

schreibt Hansch

Lieber Gero, du hast für mich eine tolle Schreibe, mach bitte weiter so! Freue mich übrigens schon auf eine weitere Fortsetzung von Ahrweiler! Viele Grüße Hansch

Gedichte auf den Leib geschrieben