Silbrig-glänzende Fäden zogen sich, als sie mit dem Papier durch ihre Möse wischte.
Die restliche Fahrt verlief ohne weitere erotische Zwischenspiele. Aber wir waren uns einig, dass die gegenseitige Entspannung gut war, allerdings für mich nicht ganz ungefährlich.
Unser gemeinsames Kind war dann Gesprächsstoff Nr. 1. Was es wohl werden würde, erste Namensvorschläge wurden gemacht und gleich wieder in Grund und Boden diskutiert. Imke erzählte mir ausführlich von ihrer ersten Schwangerschaft mit Lennart, von ihren Ängsten und Sorgen, die sie dabei erlebt hatte und die sie auch mit der neuen Schwangerschaft verband.
„Aber damals stand ich vor der ganzen Scheiße allein da.“, schluchzte sie. „Das wird dir mit mir nicht passieren.“, beruhigte ich sie.
„Das weiß ich, mein Schatz.“
Sie streichelte mir über die Wange, beugte sich weit zu mir rüber und küsste mich ganz sanft.
„Ich liebe dich so sehr.“, hauchte sie mir dabei ins Ohr.
„Und ich euch erst.“, wobei ich ihr sanft über den Bauch streichelte, den sie mir überdeutlich rausstreckte. Das war das erste Mal, dass ich sie in der Mehrzahl ansprach. Von da an hielten wir Händchen bis ich auf unsere Hofeinfahrt einbog. Wir sprachen davon, dass schon die letzte Woche ihrer Reha anstand und wie schnell doch die Zeit vergangen war.
Imke und ich lümmelten auf der Couch herum. Im TV lief „Der Hundetrainer“ oder so etwas in der Art. Ich hatte mich lang auf das Sofa gesetzt und mich angelehnt. Die lange Fahrt mit dem erlösenden Samenerguss hatte mich doch etwas geschafft. Imke krabbelte zwischen meine Beine und lehnte sich rückwärts an mich. Ihr Kopf lag auf meiner Brust und auch sie hatte die Augen geschlossen. Dann suchte sie nach meinen Händen und legte sie um ihren Körper herum auf ihren Bauch. Mit vier Händen streichelten wir unser ungeborenes Kind. Dieser Moment verband uns noch mehr als ohnehin schon.
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