Sie war sichtlich beeindruckt, drehte ihren Kopf zu mir und fragte: „Darf ich nachher…?“
„Jederzeit, mein Schatz, aber jetzt lass uns erstmal was essen.“
Ich schob sie zurück, über den frisch gemähten Rasen zur Terrasse, wo ich sie so hinstellte, dass ihr die Sonne ins Gesicht schien. Sie öffnete den Reisverschluss von ihrem Kleid, zog es sich einfach über den Kopf und drückte es mir in die Hand. „Was ist, noch nie ne Frau in Unterwäsche gesehen?“
„Selten so eine schöne.“, erwiderte ich und nahm das Kleid mit ins Wohnzimmer, wo ich es auf der Couch ablegte.
Der Kaffee war längst durchgelaufen. Nur gut, dass er in einer Thermoskanne auf seinen Einsatz warten musste. Den Rest stapelte ich auf ein Tablett, was ich zu ihr auf die Terrasse brachte. Imke saß immer noch mit geschlossenen Augen in ihrem Rolli und ließ sich von der Sonne verwöhnen. Sie öffnete nur kurz ein Auge. Und sofort, nachdem sie gesehen hatte, dass ich es war, schloss sie es wieder. Wen hatte sie erwartet? Was hätte sie gemacht, wenn an meiner Stelle zum Beispiel einer meiner Mitarbeiter neben ihr gestanden hätte? Mir war schon klar, dass man überall Frauen in knappen Bikinis bewundern konnte, aber Imkes Unterwäsche war doch um einiges schärfer als ein Bikini, auch wenn die interessanten Stellen mehr oder weniger züchtig bedeckt waren.
Ich ging wieder rein um den Kaffee und zwei Becher zu holen. Imke hatte zwischenzeitlich den Tisch gedeckt und erwartete mich schon.
„Flo, kannst du bitte mal zu mir kommen?“
Ich war noch nicht ganz bei ihr, als sie mir ihre zierlichen Arme entgegenstreckte und meine Umarmung einforderte.
Ihre Haut war weich und warm. Ein tolles Gefühl, diesen schönen, fast nackten Körper in den Armen zu halten.
„Bist du mir noch böse?“, flüsterte sie mir ins Ohr.
Ich löste mich aus ihrer Umklammerung, behielt aber ihr Gesicht in meinen Händen, sah sie an und sagte mit ruhiger Stimme: „Imke, ich bin dir nicht mehr böse.
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