Ahrweiler - Teil VI

oder: nach einem Ende, folgt immer ein neuer Anfang

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Ahrweiler - Teil VI

Ahrweiler - Teil VI

Gero Hard

Nach dem Abendbrot beschlossen wir noch einen kleinen Spaziergang zu machen. Ich schob sie mit dem Rolli durch die Fußgängerzone. Wir plauderten über dies … das … Ananas, während wir an den Schaufenstern vorbeischlenderten.

Imke sah glücklich aus und sie hatte ihre Hand auf meine gelegt, die ruhig auf ihrer Schulter lag.

Plötzlich drehte sie sich zu mir um und sagte: „Schatzi, meine Eltern wissen ja noch gar nichts von uns. Denkst du, sie wären böse mit mir, wegen des Trauerjahres?“

„Ich weiß es nicht genau, es ist schon noch alles sehr frisch mit Ahrweiler, findest du nicht?“ 

„Das stimmt schon. Aber ich bin doch so glücklich!“

„Maus, wenn du es ihnen genau so vermittelst, werden sie es verstehen. Da bin ich mir sicher. Deine Eltern lieben dich.“

„Können wir bitte hingehen? Ich möchte es versuchen.“

Die Welt ist ein Dorf und unser kleines Nest erst recht. Ein paar Straßen später hatten wir das Mehrfamilienhaus erreicht. Maria war zwar überrascht uns zu sehen, aber sie roch den Braten mit der sicheren Spürnase einer Mutter sofort. „Na, dann kommt mal rein ihr Turteltäubchen.“und öffnete die Tür vollends. Imke und ich sahen uns erstaunt an.

„Mama, woher …?“

„Woher ich das weiß? Sieh dich doch nur mal an, wie du strahlst! Deine Augen, dein Lächeln, die Blicke, die ihr euch zuwerft. Und du warst gestern Nacht nicht zu Hause. Da ist es nicht mehr schwer 1 und 1 zusammenzuzählen.“

„Und? Wo bleibt das Donnerwetter?“

„Was für ein Donnerwetter? Schatz, ich freue mich für euch. Ihr seid füreinander gemacht. Damals, wie heute. Und ich glaube, einen besseren Fang als Florian wirst du kaum finden. Ich wundere mich sowieso, dass er noch Single ist.“

„War Mutter, er WAR Single. Bis vorhin.“

Ich drückte Imke einen Kuss auf die Stirn: „Siehst du Liebling, war doch gar nicht so schlimm.“

In der Stube stießen wir auf das Ereignis an. Auch Werner war mit der Situation mehr als zufrieden. Werner und ich mochten uns schon immer und kamen bestens miteinander aus.

Natürlich mussten wir den beiden erklären, wann wir denn zu dem Entschluss gekommen waren, es wieder miteinander zu probieren. Ich musste mir gefallen lassen, dass ich von Maria und Werner geherzt wurde. Aber ich fand das eine schöne Geste und fühlte mich sofort angenommen.

Irgendwann drängelte ich zum Aufbruch. Schließlich hatten wir noch ein paar Sachen für morgen zu packen und wollten auch zeitig los.

Später lagen wir erschöpft im Bett und die gepackte Reisetasche stand im Flur. Imke hatte nicht schlecht gestaunt, als ich ihre und meine Sachen packte. Sie war davon ausgegangen, an einem Tag hin und zurückzufahren, freute sich dann aber auf eine gemeinsame Nacht mit mir in einem Hotel.

Ich musste mich an sie ankuscheln und sie zog meine Hände um ihren Körper herum, bis ich ihre Brust in der Hand hielt. „Können wir bitte genauso einschlafen Flo?“

„Ist das jetzt der Test?“

„Nein, es ist, weil ich heute müde bin und mich gerade sauwohl fühle.“

„Dann lass uns schlafen, gute Nacht, mein Sonnenschein.“

****

Ich wachte auf, weil ich einen erotischen Traum hatte und mein Schwanz kerzengerade von mir abstand. Er schmerzte, so hart war er. Aber etwas war komisch, ich spürte etwas Warmes an meinem Schaft auf und abgleiten.

Ich war noch nicht ganz wach, aber hier lief gerade ein ganz besonderer Film ab.

Imke war unter die Decke gekrochen und hatte sich über meine Morgenlatte hergemacht. Oder hatte sie ihn sogar hart gemacht? Es spielte sowieso keine Rolle, denn das Gefühl an meiner Eichel war überwältigend. Langsam hob ich die Decke an und sah in Imkes leuchtendblauen Augen, während sie ohne Unterbrechung an meinem Harten sog und leckte.

Gleichzeitig hatte sie den Schaft in ihrer Faust eingeklemmt, fuhr wenig gefühlvoll daran hoch und runter.

Meine Eichel war durch den Blutstau purpurrot angelaufen und prall geschwollen.

Sie musste das schon eine ganze Weile gemacht haben, denn meine Hoden hatten sich tief in meinen Sack zurückgezogen. „Ich bin gleich soweit!“, presste ich hervor, ich hielt die Warnung für angebracht. Wir hatten uns noch nicht darüber unterhalten, welche Sexpraktiken wir gut oder weniger gut fanden.

„Ja, mach! Komm!“, kam nur kurz von ihr zurück und machte mit dem Spiel ihrer Lippen unbeirrt weiter. Ich musste mich geschlagen geben und ergoss mich laut stöhnend in ihrem Mund. Sie unterstützte das, in dem sie weiter sog und auch noch den letzten Tropfen die harte Röhre hinaufstrich.

Sie verlor keinen einzigen Tropfen der reifen Saat. Das hatte sie ganz sicher nicht zum ersten Mal gemacht.

Mein Kopf fiel matt auf mein Kissen zurück, als der Krampf in meinem Unterleib nachließ. Imke ließ meinen schlaffer werdenden Specht los und kam zu mir nach oben. „Na, da war aber Druck auf der Leitung! So hättest du niemals fahren können. Außerdem, das war lecker. Ich mag das.“

„Seit wann? Früher …!“

„Früher … früher hatten wir auch n‘ Kaiser. Markus hatte mich mal gezwungen. Da fand ich es ekelig. Sein Geschmack war widerlich. Aber er zwang mich immer wieder, bis ich mich daran gewöhnt hatte. Aber es war bis zum Schluss ekelig.“

„Und warum bei mir?“

„Weil ich wissen wollte, ob es bei allen Männern so ekelig ist. Ist es nicht. Du schmeckst ganz anders. Nussig, leicht bitter, besonders, aber nicht ekelig. Bei dir macht es mir nichts aus.“

Wow, ich könnte mich glatt daran gewöhnen, so geweckt zu werden. Ich hatte sie ja auch schon geleckt und mit meiner Zunge zum Höhepunkt gebracht. Rein geschmacklich schienen wir ebenso gut zusammenzupassen, wie körperlich und emotional. Körperlich deshalb, weil ihre Vagina und mein Freudenspender sehr gut zusammen harmonierten. Ich war gut gebaut, aber sie hatte keine Schmerzen, wenn ich mich in ihr bewegte. Und ihre wunderbare Enge verschaffte mir

ungewöhnlich starke Reize. Ok, wir hatten unseren eingespielten Rhythmus von früher verloren, aber daran konnten wir noch lange genug arbeiten.

Wir gönnten uns eine gemeinsame Dusche und etwa eine Stunde später saßen wir im Auto auf dem Weg nach Ahrweiler. Ich war vorher an der Gärtnerei vorbeigefahren. Imke war sehr ergriffen, als sie das hübsche Grabgesteck sah. Der Kuss, den ich dafür bekam, raubte mir den Atem. Dann noch kurz bei einer Bäckerei ein paar belegte Brötchen und zwei Kaffee To Go gekauft, dann konnte es losgehen.

Draußen war es wieder ein sehr heißer Tag und Imke hatte eines ihrer leichtesten Sommerkleider an. Auf einen BH hatte sie während der Fahrt verzichtet. Den wollte sie anlegen, kurz bevor wir am Ziel waren, verriet sie mir.

Der Stoff ihres Kleides war dünn und ihre Brustwarzen schimmerten hindurch. Wenn ich die schon sehen konnte, warum konnte ich dann kein Höschen erkennen? Entweder, es war ein sehr knapper String oder sie hatte es schlichtweg weggelassen. Ich nahm mir vor, es im Laufe der Fahrt herauszubekommen, aber dafür mussten wir erst auf der Autobahn sein.

Ich hatte mir das Iphone in die Brusttasche gesteckt. Für Imke war das nicht ungewöhnlich, weil sie es für meins hielt.

Ich nahm es heraus, und legte es in ihren Schoß. „Hier bitte, es ist deines.“, sagte ich.

Ihr Mund stand offen. Natürlich erkannte sie es sofort als das, welches wir gemeinsam beim MediaMarkt gekauft hatten. „Bist du verrückt? Das ist doch viel zu teuer gewesen. Das kann ich nicht annehmen.“

„Maus, ich fürchte, du musst.“

„Warum muss ich?“

„Weil es ein Firmenhandy für meine persönliche Assistentin ist. Und die muss mich doch immer und überall erreichen können, genauso wie ich sie.“

„Persönliche Assistentin? Ich mach doch nur das Büro.“, sagte sie immer noch ganz überrascht.

„Ich habe gerade deinen Arbeitsvertrag erweitert. Du bekommst 500 Euro mehr und musst dafür zum Büro auch noch meine Assistentin sein, die meine Termine koordiniert, meine Emails beantwortet und mir den Rücken freihält. Und das Wichtigste, du musst dafür sorgen, dass ich genügend Zeit für meine Freundin habe. Weißt du, sie ist schon mal vor mir geflüchtet, weil ich sie vernachlässigt habe. Das soll mir kein zweites Mal passieren. Und ich habe Angst sie zu verlieren, sie ist manchmal ein unartiges Mädchen und lässt sich von fremden Frauen verführen.“

Sie lachte hell auf und boxte mir in die Seite. „Untersteh dich, mich wieder zu deiner zweiten Wahl zu machen.“

„Dafür habe ich jetzt ja dich.“

Sie lehnte sich zu mir herüber, was wegen der Mittelarmlehne nicht ganz so einfach war und gab mir einen Kuss.

„Du nimmst mir das mit Maya krumm, oder? Es tut mir leid. Ich liebe dich, das schwöre ich feierlich!“, murmelte sie.

„Ja ein bisschen, aber nichts, worüber du dir jetzt Sorgen machen müsstest. Ich liebe dich auch!“, flüsterte ich zurück.

Imke wirkte sofort nachdenklich, sogar ein wenig traurig, wie mir schien. Sie drehte das Handy in ihren Händen, bis sie den Knopf zum Anschalten gefunden hatte. Es dauerte einen Moment, bis der grell aufleuchtende Apfel verschwunden war und vom Startbildschirm abgelöst wurde.

Ich beobachtete sie von der Seite und musste feststellen, dass diese Technik für sie absolutes Neuland war. Sie erspähte, dass ich sie beobachtete. „Sorry, ich hatte bis zur Katastrophe nur ein altes Klapphandy.“

„Na, dann teste mal. Du kannst nichts kaputt machen. Das meiste funktioniert durch antippen oder wischen.“

„Wischen?“

„Ja, man nennt das ‚swipen‘.“

Ich wischte kurz auf dem Display von unten nach oben und von rechts nach links. Ich war mir sicher, damit hatte sie fürs Erste genug zu tun.

Ich legte meine Hand auf ihren Oberschenkel, sie lächelte mich kurz an und machte dann mit dem Handy weiter. Sie war abgelenkt und völlig begeistert davon, was es alles zu entdecken gab. Sie durchstöberte gerade die Telefonkontakte, als ich mit meiner Hand am Ende ihres Oberschenkels angekommen war. Sie hatte nicht mitbekommen, dass meine Finger einen sehr unsittlichen Weg eingeschlagen hatten.

Sie zog scharf die Luft ein, als ich mit meiner Hand ihre liebliche Frucht erreicht hatte und langsam an ihr entlangstrich. Sie hatte tatsächlich den Slip weggelassen. Ich musste schmunzeln, als ich es feststellte.

„Oh, mein Gott, Flo, was machst du da. Nimm die Finger da weg … oder… nein, mach weiter! Alter Schwede ist das geil. Hier im Auto … was, wenn die Lkw-Fahrer hier reinsehen.“

„Wenn es dir peinlich ist, dann mach das Kleid über meine Hand, wenn nicht, dann gönne den armen Kerlen doch einen kleinen Einblick. Sie kennen dich doch nicht.“

„Nein, ich möchte nicht, dass mir fremde Kerle auf die Muschi glotzen und sich später auf den Anblick einen von der Palme wedeln.“

Imke rutsche etwas tiefer in den Sitz und spreizte die Beine, so gut es ging. Dann zupfte sie ihren Rocksaum nach unten und schloss die Augen. Es musste der besondere Ort sein, der Imke schnell verrückt machte. Ihr Becken begann zu kreisen und drückte sich meinen Fingern entgegen, die den Zugang zu ihrem Inneren erobert hatten. Ich suchte die kleine raue Stelle und rieb an ihr, nachdem ich sie gefunden hatte.

Imke war völlig weggetreten und gab sich dem Treiben meiner Finger hin. Sie selbst hatte sich erst über dem Stoff, dann in ihrem Ausschnitt um die steinharten Knospen gekümmert. Gelegentlich holte sie eine ihrer beiden Hügel heraus und knetete sie. Ihre Augen blieben geschlossen und so bekam sie auch nicht mit, dass ein paar Fahrer Stielaugen

bekamen, als ich an ihnen vorbeifuhr.

Imke kam es plötzlich und heftig. Sie presste die Schenkel zusammen und klemmte meine Hand dazwischen ein. Ihr Körper fiel soweit zur Seite, wie meine eingeklemmte Hand es zuließ.

Auf dem Ledersitz hatte sich eine kleine Pfütze gebildet und es roch im Auto verführerisch nach Frau. Sie lag erschöpft da und rang nach Luft.

„Verführst du deine Freundinnen immer im Auto, wenn sie sich nicht wehren können?“, sie sah mich gespielt beleidigt von der Seite an.

„Nein, nur die, die keine Unterwäsche anhaben.“ lachte ich zurück.

„Woran hast du es gemerkt? Ich wollte dich überraschen.“

„Die Überraschung ist dir gelungen. Ich hab es nicht gemerkt. Nur als ich deine Brustwarzen durch den dünnen Stoff schimmern sah, aber kein Höschen, da musste ich es einfach prüfen. Du kleines, süßes Ferkel.“

Ich steuerte den nächsten Parkplatz an. Mir knurrte der Magen, es war Zeit für die Brötchen geworden. Und ich musste Imkes Sitz trocknen. Es war ihr peinlich, dass sie eine derartige Sauerei hinterlassen hatte. Ihr Kleid war hinten komplett nass geworden, und roch etwas. Ich suchte ihr ein neues aus der Reisetasche. Es war fast zum Lachen, wie sie sich auf dem Rücksitz abkämpfe, um ihr nasses gegen das neue Kleid zu tauschen. Selbstverständlich war ich dazu verdammt, Schmiere zu stehen.

****

Je dichter wir an Ahrweiler herankamen, desto mehr verfinsterte sich Imkes Miene. Sie war traurig geworden, und die Bilder die sich ihr zeigten, erinnerten sie an das Leid, das sie ertragen musste. Dieses Kapitel aus ihrem Buch des Lebens war ein sehr düsteres.

Plötzlich sagte sie: „Halt mal bitte an ... dort drüben, hinter dem Gebüsch, ist es passiert! Dort bin ich vergewaltigt worden. Sie waren zu dritt. Und während der eine mich gefickt hat, haben die anderen gelacht, geklatscht und gewichst bis sie mir auf die Titten und ins Gesicht … Nach der Vernehmung und der ärztlichen Untersuchung, habe ich zwei Stunden geduscht.“

„Und die Typen?“, fragte ich.

„Der Vergewaltiger bekam vier Jahre, die zwei, die dabeistanden, jeweils zwei auf Bewährung. Die Eltern wurden zum Gespött der Leute, überall wurde mit Fingern auf sie gezeigt und alle wendeten sich von ihnen ab, wenn sie irgendwo auftauchten. Die Jungs haben keine Arbeit mehr gefunden und waren auch geächtet. Die Familien zogen dann weg. Ich weiß nicht, wo sie geblieben sind.“

Ich hatte plötzlich Bilder im Kopf, wie das Ganze abgelaufen sein konnte. Für mich gab es keinen einzigen Entschuldigungsgrund dafür, jemanden so etwas Fürchterliches anzutun. Einfach ekelhaft, solche Typen. Denen müsste der Schwanz abfaulen, ich fand das eine gerechte Strafe für so eine Tat. Aber die Gesellschaft hat ihre eigenen Gesetze, mit solchen Menschen umzugehen. Das Spießrutenlaufen würde nie wieder ein Ende haben, sobald man von ihrer Tat erfahren würde.

Inke hatte Tränen in den Augen. Ich lehnte mich zu ihr rüber und nahm sie in den Arm. Sie sah mich an und formulierte die Frage ein zweites Mal, die mir einen kalten Schauer über den Rücken trieb: „Schatz, hilfst du mir zu vergessen?“, fragte sie mich verzweifelt. Ich konnte ihr ansehen, dass es ihr peinlich war, mir das zu erzählen. „Ekelst du dich jetzt vor mir, wo du weißt, wie es abgelaufen ist?“

„Nein mein Engel, ich ekel mich nicht vor dir. Ich finde entsetzlich, was dir passiert ist. Glaubst du, ich kann dir dabei helfen? Traust du mir das zu?“

„Wenn es einer schafft, dann du allein!“, erwiderte sie überzeugt.

Ich hatte nicht damit gerechnet, dass sie mir die Stelle des Verbrechens zeigen würde. Aber es war ein Teil ihres Lebens und sie wollte mich daran teilhaben lassen. Nicht, um mich zu quälen oder meine Reaktion zu testen, sondern weil es mir helfen sollte zu verstehen, um ihr die nötige Hilfe geben zu können, die sie zum Vergessen brauchte.

„Ich bin bei dir, meine Maus und beschütze dich in Zukunft.“, sagte ich und legte den Wahlhebel auf „D“.

Der Audi setzte sich in Bewegung, weg von diesem Ort des Geschehens. Weg von den grausamen Erinnerungen, die sie auch noch nachts verfolgten.

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