Ahrweiler - Teil VII

Nicht alles endet irgendwann!

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Ahrweiler - Teil VII

Ahrweiler - Teil VII

Gero Hard

„Florian, darf ich wieder arbeiten? Ich bin zwar noch krankgeschrieben, aber mir fällt die Decke auf den Kopf.“ 

„Na, ich kann dir doch nicht verbieten, dass du deine Kollegen besuchst. Und das dabei zufällig dein Rechner an ist, dafür kann ich auch nicht. Herzlich willkommen zurück, schön, dass du wieder im Team bist Silke!“

Ihr Auftauchen erinnerte mich daran, meine Kontakte wegen ihrer neuen Wohnung anzurufen. Ich hatte nichts gehört und uns lief die Zeit davon. Bis morgen brauchte ich eine Lösung.

Ich schrieb Imke an, ob sie ein Problem damit hätte, Silke vorübergehend in einem unserer Gästezimmer unterzubringen. Die Antwort ließ logischerweise auf sich warten. Sicher lag sie gerade auf einer Massageliege oder turnte auf einem Beintrainer herum.

„Begeistert bin ich nicht. Wenn ich herausbekomme, dass sie dich anbaggert, stirbt sie. Und wenn ich herausbekomme, dass du die gevögelt hast, verfüttere ich deine Eier an die Straßenhunde. Nein, Spaß! Natürlich kann sie bleiben. Zu dem Schläger darf sie nicht wieder hin. Danke, dass du mich fragst und es nicht einfach entscheidest.“, schrieb sie später.

„Schatz, so eine Entscheidung würde ich niemals ohne dich treffen. Ich weiß doch, wie sensibel das Thema Silke für dich ist. Und außerdem, liebe ich dich doch! Nur dich!“

Eine Antwort darauf bekam ich nicht mehr. Aber einer meiner Freunde rief mich etwa eine Stunde später an, dass er eine kleine 2-Raum Wohnung aufgetan hätte, die ab dem Wochenende bezugsbereit wäre. Das bedeutete, dass Silke höchstens zwei Nächte bei mir übernachten müsste.

Per Mail bekam ich Fotos und nähere Information zu den Räumen, die ich sofort mit Silke durchsah. Es war nicht unbedingt eine Traumwohnung, aber sie war günstig, lag nicht allzu weit vom Atelier entfernt und war schnell verfügbar. Mein Freund hatte gleich einen Entwurf für einen Mietvertrag angefügt und die Wohnung für uns reserviert.

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