Ahrweiler - Teil VIII

Nicht alles endet irgendwann!

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Ahrweiler - Teil VIII

Ahrweiler - Teil VIII

Gero Hard

Aber ich zweifelte und das machte mich unendlich traurig.

„Florian ich schwöre dir. Ich hatte nichts mit ihm. Und er hat auch nicht gesehen, wie ich mich…!“ Sie traute sich nicht mal es auszusprechen.

„Wie du es dir wie eine notgeile Schlampe selbst gemacht hast?“ 

Ihr Gesichtsausdruck wurde ernst und ihre Figur straffte sich. „Schlampe, ja? Das bin ich für dich, eine Schlampe?“

„Ich hab nicht gesagt, dass du eine bist, sondern dich wie eine benimmst. Das ist ein riesen Unterschied.“

„Für mich nicht.“

Sie stand da und überlegte. Ihr Blick war starr auf den Boden gerichtet.

„So habe ich mir den Abend nicht vorgestellt. Es war wohl ein Fehler hierherzukommen. Bringst du mich wieder hin oder soll ich den Mietwagen wieder rufen, der Fahrer würde sich bestimmt freuen, mich zu fahren.“ 

„Der Fehler war nicht hierher zu kommen, sondern dich vor einem Fremden selbst zu befriedigen. Ich oder der Fahrer? Und was willst du?“, fragte ich sie mit ernstem Blick.

„Weißt du was? Eigentlich sollte ich den alten Fettsack wieder anrufen und mich von ihm durchficken lassen, schon aus Rache. Kann sein, dass er was mitbekommen hat, aber gesehen hat er definitiv nichts. Das könnte ich ja noch ändern. Und dann hättest du recht, dann wäre ich eine verdammte Schlampe!“

Ich sagte nichts, wusste aber, dass es das definitive Ende unserer Beziehung wäre, würde sie die Rufnummer des Fahrers wählen. Ich wäre nicht bereit, ihr diese Szene zu verzeihen. Ihr nicht und auch keiner anderen Frau, mit der ich jemals zusammen sein würde.

„Ich fahre dich natürlich.“, sagte ich deshalb kühl.

„Florian, ich liebe dich, wie ich noch nie jemanden geliebt habe. Ich würde dich niemals betrügen, das habe ich dir schon mal gesagt. Schade, dass das offensichtlich nicht bei dir angekommen ist.

Ich bin hiergekommen, weil ich dich sehen wollte, dich riechen und schmecken.

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