Ich spürte dann, dass ich sie lange an ihrem Muttermund reizte. Sie brauchte den süßen Schmerz, den sie dabei empfand. Wenn sie dann ins Nirvana abglitt, wurde sie wild, rubbelte wie eine irre gewordene Furie auf mir herum, ritt mich, bis sie fast ohnmächtig auf mir zusammenbrach.
Entweder, es war mir in solchen Momenten gelungen, mein Sperma tief in ihr zu entladen, oder sie blies mir den Specht, dass mir hören und sehen verging.
Dieses Spektakel, nichts anderes war es, feierten wir so zwei-bis dreimal pro Woche. Oft, aber nicht nur, ausgelöst durch Schlüsselreize, die sich bei verschiedensten Ereignissen ergaben. Da waren zum einen das gemeinsame Duschen, das bei uns zu einem festen Ritual geworden war, die entspannenden Bäder im Whirlpool und nicht zuletzt die Intimrasuren, die wir uns gegenseitig angedeihen ließen. Nicht zu vergessen die Massagen oder die Saunagänge in meiner Kellersauna. Auch nicht von schlechten Eltern waren die Quickies auf dem Küchentisch, wenn uns beim Kochen die Lust packte. Ach, da gäbe es viele Dinge zum Aufzählen, denn alleine die pure Nähe des Anderen auf dem Schoß sitzend, nebeneinander auf der Couch oder im Bett, reichte oft schon aus, um hitzig zu werden.
Verdammt, wo war ich bloß schon wieder mit meinen Gedanken? Natürlich bei Imke! Diese Frau machte mich, ohne, dass sie es wollen würde, zu ihrem Sklaven. Nicht nur der Lust, sondern überhaupt. Ich liebte diese Frau einst so abgöttisch und tue das noch, so sehr, dass es fast weh tut. Mit diesem wundervollen Körper gesegnet, der nun die Früchte unserer Liebe in sich trug, dazu ihre besonnene, überaus liebevolle Art. Sie bereicherte mein Leben und machte es vollkommen in einer Weise, wie ich es nie für möglich gehalten hätte. Sie war das Ying zu meinem Yang.
Wo war ich stehengeblieben? Ach ja, Weihnachten. Imke bestand darauf, dass wir uns gegenseitig nichts schenken wollten. Erstens hatte sie ihrer Meinung nach schon viel zu viel von mir bekommen und zweitens gab es nach ersten Unklarheiten die Gewissheit, dass wir es geschafft hatten, Zwillinge zu zeugen. Die Tatsache, dass die Geschlechter in dem frühen Stadium nicht zu erkennen waren, verschwamm hinter dem Taumel des Glücks, das uns angesichts der Nachricht durchströmte. Zwillinge … oh mein Gott, hoffentlich nicht nur Mädchen, dachte ich still in mich hinein. Zusammen mit den beiden im Atelier wären es dann schon fünf gewesen. Nicht auszudenken, damit wäre ich endgültig jeden Stimmrechts enthoben gewesen. Es kam anders, soviel sei verraten.
Ein paar Geschenke für die Mitarbeiter und ihren Eltern wurden es am Ende doch. Aber im Wesentlichen einigten wir uns darauf, das Geld doch lieber in kindgerechte Ausrüstung und Kinderzimmermöbel zu investieren.
Im Grunde hatte sie natürlich recht damit, es war mit Sicherheit die sinnvollere Art das Geld auszugeben. Natürlich hatten wir noch reichlich Zeit, bis die Würmchen das Licht der Welt erblicken sollten, aber gut Ding will bekanntlich Weile haben und so zogen wir gemeinsam von Geschäft zu Geschäft und kauften ohne Eile, was uns gefiel. Farbneutral, so dass es für Junge und Mädchen passen konnte.
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