Zaghaft, nur ja keinen unüberlegten Handgriff machend, zog ich die Klinge über das weiche Fleisch, bis an den Rand, kurz bevor ich ihre inneren Hautläppchen berührte. Imke lachte mich aus.
„Ey Hasi, du hast ja Schweiß auf der Stirn.“
„Angstschweiß, tupfen bitte, das brennt sonst in den Augen.“
„So schlimm?“ Von irgendwoher hatte sie sich ein Handtuch gegriffen und tupfte wie eine Krankenschwester dem Chirurgen die Stirn.
„Schlimm nicht, aber absolutes Neuland. Und nicht ungefährlich.“
„Flo, das ist ab sofort deine Daueraufgabe. Gewöhn dich dran. Wenn ich eine dicke Kugel vor mir herschiebe, kann ich es selbst nicht mehr machen. Dein Part während der Schwangerschaft.“, schmunzelte sie.
Ich seufzte kurz, zuckte mit den Achseln und machte mich wieder ans Werk. Imkes Atmung hatte sich die letzten Minuten verändert. Und immer, wenn ich kurz nach oben in ihr Gesicht sah, wurde ihr Blick verklärter. Ich konnte sehen, dass sie mir am liebsten in die Haare gefasst und meinen Mund auf ihre feuchte Muschi gedrückt hätte.
Vielleicht später, dann auch sehr gern, aber jetzt war noch nicht die Zeit.
Ich war so konzentriert, dass sogar mein Pimmel völlig erschlafft zwischen meinen Beinen hing. Ich glaube, er fühlte sich vernachlässigt. Aber Imke hatte ja versprochen, sich später um ihn zu kümmern, wenn ich meine Aufgabe erfüllt hatte. Für gewöhnlich hielt sie ihre Versprechen und ich zweifelte auch heute keine Sekunde daran.
So langsam machte es Spaß. Ich leistete mir sogar ein paar Fingerspiele an ihrer Perle, was sie scharf die Luft ausblasen ließ. Dann hielt sie die Luft an, bis der liebliche Stromstoß abgeklungen war.
Ich beendete mein Werk und war mächtig stolz auf mich. Ihr schien das nicht zu reichen, denn sie stellte ihre Füße auf den Wannenrand und meinte: „Die Rosette auch.“
Das war leicht, denn hier gab es kaum Haare, bestenfalls feine Härchen waren zu finden.
Aus dem Buch des Lebens ...
schreibt ulriketyress@gmail.com