Traumhaft schön, mit nach oben stehenden dunklen Warzen.
Imke wurde unruhig in der Hüfte, hatte sich hinterrücks meinen Schniedel geangelt und sich seiner angenommen. Er hatte sich fest an ihren Hintern gedrückt und damit seinen Aufenthaltsort verraten. Mir konnte es nur recht sein. Mein Schatz verstand ihr Handwerk. Selbst, wenn sie es übertrieben und ich in der Wanne abgespritzt hätte, wäre es ihr egal gewesen. Imke war da sehr uneigennützig. Sie wußte, ich würde sie schon noch verwöhnen. Angst, dass sie jemals zu kurz kommen würde, kannte sie nicht.
Sie stand auf, setzte sich auf den Wannenrand und spreizte ihre Beine. Rasierschaum und Rasierer hatte sie vorher schon in Griffweite abgelegt. Nun hatte ich es vor mir, das Land des senkrechten Lächelns. Denn so sah es fast aus.
„Bist du sicher Schatz, ich hab das noch nie gemacht. Was, wenn ich dich verletze?“
„Wirst du nicht, dass weiß ich ganz genau. Wenn ich einem Menschen auf dieser Welt vertraue, dann dir, mein Schatz.
Du hast mir das Leben gerettet, schon vergessen? Nein, du verletzt mich nicht, nicht du … niemals.“
Damit und mit vielem anderen, was sie mir im Laufe der Zeit sagte, hatte sie völlig recht. Diese Frau zu verletzen, würde mir selbst mehr Schmerzen bereiten, als ihr. Manchmal träumte ich noch von dem Hohlraum und dem merkerschütternden Schrei, als ich ihr das Bein auf die Trage legte. Dann wachte ich mit Herzklopfen und Tränen in den Augen auf. Nein, diese Frau und natürlich meine Kinder, werde ich für den Rest meines Lebens wie meinen Augapfel hüten.
Den Rasierschaum verteilte sie noch selbst, dann drückte sie mir die Klinge in die Hand.
„Erst von hier nach da, dann so, hier entlang … und dann um die Lippen herum. Dabei musst du sie zur Seite schieben, damit du alles erwischt. So, siehst du?“, schulte sie mich genau, in welcher Art und Weise sie es gewohnt war.
Aus dem Buch des Lebens ...
schreibt ulriketyress@gmail.com