Dass sie damit ihren eigenen Orgasmus ganz wunderbar in die Länge zog, nahm ich nur am Rande wahr, weil es mir buchstäblich die Eier zusammenzog, als ich sie mit meinem Samen füllte.
Ihr Beckenboden spannte sich noch ein paar mal an, bis sie leicht verschwitzt auf meiner Brust ausruhen musste.
„Manno Flo, hättest du mir nicht schon zwei neue Göllners eingepflanzt, würde ich mir spätestens jetzt ein Kind von dir wünschen.“
„Warum ausgerechnet jetzt, mein Schatz?“
„Puh Schatz, da gibt es ein paar Gründe. Du wirst ein perfekter Vater sein, das spüre ich. Zusammen werden wir wunderbare Eltern sein, das weiß ich ganz genau. Und ich war noch nie so glücklich, wie jetzt mit dir. Und das Wichtigste: Ich will es dir gern schenken, weil du eben du bist. Mit niemand anderem möchte ich dieses Glück teilen.“
„Das war eine wirklich rührende Liebeserklärung, Liebling, ich danke dir.“
„Und ich meine jedes Wort, wie ich es gesagt habe.“
Ich breche den Dialog jetzt besser ab, sonst werde ich hier noch als hoffnungslos romantisch hingestellt. Natürlich lagen wir noch lange im Bett und schmusten miteinander. Schließlich war Weihnachten und wir hatten alle Zeit der Welt für uns. Endlich!
Keine Emails, keine Telefonanrufe, keine Kollegen mit Fragen, sondern nur wir zwei. Es war unser erstes und gleichzeitig letztes Weihnachten, dass wir zu zweit genießen durften. Im nächsten Jahr werden unsere Zwillinge um Aufmerksamkeit buhlen und wir werden damit beschäftigt sein, sie mit Liebe zu überschütten.
Doch jetzt gab es nur uns. Unsere Arme umklammerten unsere Körper, Hände strichen sanft über warme Haut, bis sich Gänsehaut gebildet hatte und wir versanken in endlosen Küssen.
Wir schliefen an diesem ersten Weihnachtsmorgen noch einmal miteinander. Jetzt durfte ich die Führung übernehmen, brachte meinen Engel mit Zunge und steifem Pimmel zweimal über die Klippe und beraubte mich selbst meiner letzten Spermareserven.
Aus dem Buch des Lebens ...
schreibt ulriketyress@gmail.com