Ich musste schmunzeln, weil Hasi den Herren dann immer auf die Finger klopfte und kopfschüttelnd strafend mit dem Zeigefinger wedelte. Zwar immer mit einem Lächeln, doch so, dass ihr keiner böse sein konnte, aber alle sofort die Grenze akzeptierten. Schließlich war allen klar, wer ihr den Ring an den Finger gesteckt hatte und in welches Nest sie gehörte. Insgesamt ein schöner Abend mit gelöster Stimmung.
Punkt 12 standen wir dann alle draußen und bestaunten das Feuerwerk um uns herum. Imke stand vor mir und ich hatte meine Arme von hinten um ihren Bauch geschlungen. Sie lehnte an mir, hatte ihre Hände auf meine gelegt und ihren Kopf an meiner Brust.
„Frohes und glückliches, neues Jahr, mein Engel.“, flüsterte ich ihr ins Ohr, nachdem ich sie mit einigen Küssen in den Nacken bedacht hatte.
Imke drehte sich in meinen Armen um, schlang ihre Arme nun um meinen Nacken und antwortete: „Noch glücklicher geht doch gar nicht. Ich wünsche dir das auf jeden Fall auch. Ich liebe dich.“
Dann küssten wir uns so lange, bis die Nachbarn mit uns auf das neue Jahr anstoßen wollten. Besonders Maya und Silke hielten sich viel in unserer Nähe auf. Es freute mich für beide, dass sie endlich Anschluss gefunden hatten und sich sichtlich wohl damit fühlten. Mich freute es besonders, weil ich auch betrieblich von dem neuen Umgang profitierte. Erstaunlich, wie sich Menschen verändern können, wenn sie liebe Freunde um sich haben.
Imke hatte es im Kern getroffen. Wir waren glücklich, nichts was uns gefehlt hätte. Weder materiell, noch in unserer Partnerschaft.
Aus dem Buch des Lebens ...
schreibt ulriketyress@gmail.com