Sie trug ein eng anliegendes Lycra-Shirt, und um ihre Hüften hatte sie eine goldbraune Schärpe gewickelt. Ihre Beine steckten in Leggings, hellblaue Stulpen zierten ihre Unterschenkel. Cornelia war barfuß, und sie machte ein paar tänzerische Schritte auf Ivo zu, um ihn dann mit einer leichten Verneigung zu begrüßen.
„Dort kannst Du Dich umziehen“, sagte sie einladend.
„Außer Dir sind nur Frauen da. Aber das macht Dir doch nichts aus, oder?“ Ivo machte das überhaupt nichts aus. Den meisten Männern macht es nichts aus, wenn sie sich inmitten von Frauen wiederfinden, obwohl das die wenigsten zugeben würden.
Entschlossenen Schrittes ging Ivo auf die Garderobe zu. Drei Kursteilnehmerinnen waren im Begriff, sich umzuziehen, und der Umziehraum duftete nach Frau. Nun sind weibliche Düfte ein weites, unermessliches Spektrum an olfaktorischen Stimulanzien. Frischer Schweiß, ein Hauch von Nivea, eine Prise l’air du temps, vermengt mit weiteren undefinierbaren Düftchen, die Ivo nahezu den Verstand raubten. Erst da erkannte er eine weibliche Silhouette hinter der halbdurchsichtigen Glaswand der Einzeldusche.
„Neu hier?“, sprach ihn eine der Frauen an.
„Ja, Anfänger“, antwortete Ivo und machte sich daran, sich umzuziehen. Er war ein selbstsicherer Mann, nur schwer in Verlegenheit zu bringen, aber unter mittlerweile fünf Frauen, die sich bis auf die Unterwäsche auszogen, war er dann doch etwas überfordert. Ins Auge stach ihm insbesondere Alexa, bei der er frühmorgens regelmäßig ein Brötchen kaufte. Sie erkannte ihn ebenfalls.
„Hallo, Ivo“, begrüßte sie ihn fröhlich und knöpfte ihre Jeans auf. Dann wandte sie sich von ihm ab, bückte sich, streifte ihre Hose ab und entblößte ihren Sloggi-Slip-bewehrten Riesenhintern. Vermutlich setzten die Leckereien, die Alexa in ihrer Bäckerei verkaufte, bei ihr direkt an den Hüften an.
Alexas Venushügel
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Alexas Venushügel
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