Dann senkte sich Ruhe über den Raum.
„Wir stehen auf. Tadasana.“ Die herzerwärmende, glockenhelle, klare Stimme von Cornelia, der Yogalehrerin.
„Füße hüftbreit. Zieht Eure Schultern zurück. Dehnt Eure Wirbelsäule. Hebt das Brustbein.“ Vor Ivos geistigem Auge erschienen die insgesamt elf Busenpaare der anwesenden Frauen, und zusätzlich die zarten Mikrobrüste von Cornelia. Er schloss die Augen und sah, wie sich all die lieblichen Hügelchen oder auch die veritablen Gebirge hoben und senkten. Er tat es den Frauen gleich und ergab sich in die darauffolgenden Atemübungen, die zumeist in Rückenlage stattfanden.
„Stirn zur Matte. Durchatmen. Gut für die Rückendehnung.“ Dann wanderte Ivos Blick zur Frau, die zu seiner Rechten lag. Alexa. Sie trug knallenge fliederfarbene Leggings, die nichts verbargen. Schon gar nicht Alexas expressiven Venushügel. Was sich da wölbte, wollte so oft wie möglich gestreichelt werden. Ein Venushügel hat, im Gegensatz zu allen anderen Körpervorzügen einer Frau, weder eine anatomische noch eine physiologische Funktion. Er ist einfach da, um Zugeneigte zu delektieren. Wie schön! Wie schön göttliche Schöpfung sein kann. Wie elysisch! Wie lustdurchwirkt!
Alexas Shirt war bis über den Nabel hochgerutscht. Ivo konnte seinen Blick kaum von ihrer Silhouette lösen.
„Ivo, Drehung gegen Links.“ Ivo errötete. Er hatte sich vom Alexavenushügel ablenken lassen, alles andere ausgeblendet und befand sich anscheinend voll auf dem Radar von Cornelia, seiner Yogalehrerin. Blitzschnell brachte er sich in Position und ging ein in die Harmonie sich streckender Frauenkörper, die den Raum zweifellos verschönerten. Beim Schneidersitz nahm Ivo diskret das Sitzkissen zu Hilfe, das sich hinter ihm befand. So konnte er mit den Frauen mithalten, die diese anspruchsvolle Position mühelos und ohne Zuhilfenahme ihrer Hände zustande brachten.
Alexas Venushügel
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Alexas Venushügel
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