Dann ging alles sehr rasch. Die Haustürklinke wurde gedrückt. Verhaltenes Kichern war zu hören. Mehrere Frauenstimmen redeten durcheinander – das Rascheln von Kleidern war zu hören. Sandra erstarrte, während Martin unentwegt weiterbumste. Er bekam nichts mit, war ganz auf das süsse Gothgirl konzentriert, ganz auf Sandras enge Muschi fixiert. Die Stimmen kamen näher. Mehrere Schatten zogen sich der Zimmerdecke entlang, verzerrte Schemen aus dem Jenseits. Wohl aber eher aus dem Diesseits. Sylvie ging voran. Sie war splitternackt. Ihr blondes Schamhaar leuchtete erregend im gedimmten Licht. Laura, Patrizia, Eva, Nathalie und Yvonne folgten ihr auf dem Fuss. Auch diese fünf Schönheiten waren splitternackt, zeigten sich mit schmallippigem Lächeln dem liebenden Paar.
“Du bist nicht allein, Sandra”, sagte Sylvie hämisch. Und, an Martin gewandt: "Dein iPhone hat mir viel verraten über Deine Liebhaberinnen, über die Art und Weise, wie Ihr Euch liebt". Martin wandte das Gesicht zur Seite. Er war überzeugt gewesen, dass sein iPhone eine nur ihm zugängliche Privatsphäre barg. Er hatte Sylvie arg unterschätzt. Dutzende von Nacktphotos seiner Liebhaberinnen und explizite SMS waren auf dem kleinen Gerät gespeichert.
“Let's go, girls”, sagte Sylvie, gemäss einem Schlachtruf von Shania Twain. Sie trat ans Bett. Sie packte Sandra an den Schultern und schleuderte sie zur Seite. “Genug des Genusses”, sagte sie, “jetzt sind wir dran”. Laura, Patrizia, Eva, Nathalie und Yvonne traten neben Sylvie. Schweigend zeigten sie ihre natürliche Pracht. Jede von ihnen verkörperte einen eigenen Frauentypus. Brünett, mit getrimmtem Schamhaar, birnenförmigen Zauberbrüsten, perky nipples, Naturfötzchen, Cup B. Bauch. Oder auch nicht. Vollmondhintern, Knackärschchen. Martins Geschmack war ausgesprochen vielseitig. Sylvie beugte sich über ihn, beachtete die erstarrte Sandra nicht weiter und stülpte ihre Lippen über den steifen Schwanz ihres Lovers. Yvonne setzte sich an die Bettkante und kitzelte Martins Füsse. Patrizia forderte einen intensiven Zungenkuss. Eva bot ihre Scheide; Martin besorgte es ihr mit der rechten Hand. Nathalie setzte sich wenig später auf Martins Gesicht. Ihr Keuchen nahm kein Ende. Martin war mit der Zunge tief in ihr. Laura drängte Sylvie zur Seite und massierte Martins rasierten Hoden.
Alle wollten Martin – und Martin wollte sie alle. Auch Sandra erwachte wieder zu Leben und stürzte sich mitten in den Hexenreigen. Gaudeamus igitur. Erneut ritt sie Martin, ritt dem intensivsten Orgasmus ihres jungen Lebens entgegen – umringt von – iPhone sei Dank – Martins heimlichen Liebschaften und von der Frau, die das alles angezettelt hatte: Sylvie. Sylvie, die kleine, duftige, zierliche Sylvie mit dem unbeschreiblich blonden Schamhaar.
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