Finja kniff die Augen zusammen, so als müsste sie überlegen. „Wohin denn? Ich kenne euch doch gar nicht?“
„Zu mir ins Penthouse. Es sei denn, du willst nicht.“ Ich deutete zu ihren Freundinnen, die in einem engen Kreis tanzten – umringt von einer Horde Typen. „Auf der Tanzfläche ist noch Platz.“
Nils stand auf und hielt Finja die Hand hin. Sie griff zu. Er zog sie hoch und legte ihr einen Arm um die Schulter. „Komm.“
Finja versuchte ihre Euphorie zu verstecken, als sie das Auto sah. Es gelang ihr nur mittelmäßig. Als sie sich auf die Rückbank setzte und ihr Kleid dabei hochrutschte, machte sie sich nicht einmal mehr die Mühe, es herabzuziehen.
Ich setzte mich neben sie, während Nils die Sportkarre zum Schnurren brachte.
„Wo wohnst du?“, fragte sie.
In einer Mietskaserne, 60 m² mit Fliesenbad aus den 70ern… Aber das wirst du niemals erfahren. So wie ich niemals erfahren werde, wie du ohne Schminke aussiehst, waren meine Gedanken.
„Lass dich überraschen“, erwiderte ich jedoch lächelnd und zog sie zu mir herüber, um sie fordernd zu küssen.
Sie war angetörnt. Sie war erregt. Ich spürte es. Ich spürte ihren flatternden Atem, der über mein Gesicht strich, während ihre Zunge um die meine tanzte. Ich machte mir keine Illusionen. Es lag nicht an mir. Es lag nicht an Nils. Es lag an der Illusion. Es lag an dem Versprechen, welches wir für sie waren – ohne es ausgesprochen zu haben. Es war das Versprechen auf ein anderes Leben, welches ihre Schenkel auseinanderklappen ließ. Welches Feuchtigkeit ihren mit billigen Fake-Steinchen besetzten Tanga durchtränken ließ.
Ich griff nach dem Stoff und schob ihn beiseite, tastete genussvoll über ihre glattrasierte Pussy, die sie mir so bereitwillig darbot.
Mit zwei Fingern schlüpfte ich in ihre enge Spalte. Finja begann zu stöhnen, als wäre sie kurz vorm Kommen.
Alles Fake
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