Alles oder nichts?

Josie

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Alles oder nichts?

Alles oder nichts?

Gero Hard

Presste weiter meine Oberschenkel zusammen, weil es das war, was meine Erregung angenehm hoch hielt. So blieb mir nichts weiter als abzuwarten, bis mein Peiniger ein Einsehen mit mir hatte.
****
Ich hörte die seichten Wellen gegen die Bordwand klatschen. Wahrscheinlich war es das Fehlen dieses einschläfernden Brummtones, was mich aufwachen ließ. Verschlafen sah ich mich um und fand uns in einer einsamen Bucht wieder. So einsam, dass wir die einzigen waren, die hier ankerten. Nur ein paar Meter vom Boot entfernt ein Sandstrand. Nicht besonders groß, aber umrahmt von hohen Felsen, sodass er vom Land aus nicht zu erreichen war. Chris stand neben mir und verdeckte die Sonne, die mich eben noch blendete.
„Komm Schlafmütze, Lust auf ne Runde schwimmen?“
„Ich hätte auf was ganz anderes Lust, du gemeiner Kerl.“
„Ich kann’s mir denken, der Fleck zwischen deinen Beinen will ja gar nicht trocknen.“
„Da kannst du mal sehen, was du angerichtet hast, du Scheusal.“
Chris reichte mir seine Hand, half mir aufzustehen. Zog mich aber auch gleich an sich und gab mir mit seinen Armen das Gefühl von Geborgenheit. Nach der Umarmung lagen seine Hände auf meinem Po und kneteten leicht meine kleinen Bäckchen, während wir uns küssten.
Händchenhaltend sprangen wir zusammen ins Wasser, plantschten eine Weile herum und schwammen dann ans Ufer.

Der Sand klebte auf der nassen Haut und wir sahen aus wie frisch panierte Schnitzel, nachdem wir uns lachend darin herumgekugelt hatten.
„Josie“, wurde Chris schlagartig ernst, „ich habe darüber nachgedacht, was du mir gestern gesagt hast. Ich war die letzten 3 Jahre genau sechs Mal hier. Lohnt also nicht wirklich, dafür war es auch zu teuer. Du denkst so viel rationaler als ich, dass es mir schon peinlich ist und mich wie einen dummen Jungen aussehen lässt. Es tut mir leid, dass ich nicht gesehen habe, wie unwohl du dich fühlst. Vor allem, weil du es ja schon öfter angesprochen hast. Bitte verzeih mir Schatz. Dein Vorschlag, dass alles hier zu verkaufen, macht Sinn. Ich verspreche, das Geld sinnvoll anzulegen. Vielleicht eine Stiftung, oder jeder von euch bekommt einen Teil. Falk in einen Treuhandfond, Shiva für ihre Zukunft, Franzi für ihre Altersvorsorge und für dich, was auch immer du dir wünscht.“
„Chris, du hast es immer noch nicht verstanden! Ich wünsche mir nichts! Nichts, was ich nicht schon habe. Ich brauche nichts mehr. Selbst die Villa … alles ist so groß. Es ist schön, zugegeben, mit dem Bad und dem Spa, dem See, der tolle Garten. Aber mehr als das, will ich nicht. Nur noch dich und Falk, und vielleicht noch …“
„Was, ‚vielleicht noch‘? Du erwartest doch nicht etwa, dass ich die Villa auch verkaufe?“
„Nein, mein Schatz, das erwarte ich nicht! Aber vielleicht noch ein oder zwei Kinder? Wäre das ein Wunsch, den du mir erfüllen würdest?“
„Du meinst …?“
„Ja, ich meine du Holzkopf. Und ich meine, dass du mir bei Zeiten mal einen Antrag machen könntest, findest du nicht?“

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