Licht dimmen, Musik an, Gläser hinstellen, ein paar Handgriffe, die zu flüssig waren, um spontan zu sein.
Ich setzte mich aufs Bett, ließ mich bewusst in die Matratze sinken, die Knie leicht geöffnet. Sie lehnte an der Kommode, die Arme locker verschränkt, sah ihm einfach nur zu, als sei er eine Aufführung.
Sein Blick wurde offener. Erwartung lag darin, keine Frage mehr, nur noch ein „Wann“. Und ein „Wie viele Runden“.
„Ich mag eure Energie“, sagte er.
Ich musste ein Lächeln unterdrücken. „Unsere Energie?“
„Hat Potenzial.“
Sie stieß sich von der Kommode ab, kam näher, blieb hinter ihm stehen. Ihre Finger glitten über seine Schulter, seinen Arm hinunter, nur mit den Fingerspitzen. Ich sah, wie er sich leicht anspannte, wie sein Atem sich veränderte.
„Du bist sehr selbstsicher“, sagte sie ruhig.
Er grinste. „Muss man doch sein.“
„Muss man?“
Ein leises Klicken unterbrach ihn.
Das Geräusch der Handschellen, die in ihrer Hand aufsprangen.
Er brauchte einen Moment, bis er begriff, dann begannen seine Augen zu strahlen.
„Da ist aber eine sehr Direkte“, sagte er neckisch.
„Ich will, dass du genau das machst, was ich will“, entgegnete meine Freundin lasziv, trat einen Schritt auf ihn zu und zog leicht an seinem Arm. Sie führte ihn spielerisch durch den Raum, drängte ihn auf einen Stuhl und deutete ihm mit einem Druck auf die Schulter, sich zu setzen.
Noch bevor er es sich bequem machen konnte, nahm sie sein erstes Handgelenk, legte es an die Lehne und ließ die Schelle zuschnappen.
„Ihr seid ja—“
Das nächste Klicken an der Rückenlehne des Stuhls beendete den Satz. Sie hatte ihn so gefesselt, dass er nicht mehr aufstehen konnte. Und ihn gleichzeitig so positioniert, dass er uns frontal sehen konnte – nah genug, um jede Bewegung zu verfolgen, weit genug weg, um nichts zu erreichen.
Alles passt, nur manches hängt
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Alles passt, nur manches hängt
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