Ich schmeckte Alkohol, Wärme und diesen vertrauten Ton von ihr, den ich immer mit „Zuhause“ verbunden hatte – und mit Nächten, in denen ich vergessen hatte, dass es Männer überhaupt gab.
„Fuck“, murmelte er leise.
Sie ließ sich Zeit. Mit mir. Mit jeder Bewegung, jeder Berührung. Küsste jede Stelle meines Körpers, ohne zu hetzen. Ihre Finger folgten der Linie meines Schlüsselbeins, glitten über meinen Brustkorb, verweilten an der Stelle, an der mein Atem schneller ging. Meine Brustwarzen reagierten sofort, zogen sich zusammen, noch bevor sie sie berührte.
„Gefällt dir das?“, fragte sie leise, ihre Finger dicht daneben, der Hauch ihrer Hand spürbar, ohne mich wirklich zu berühren.
„Ja“, antwortete ich. Meine Stimme war tiefer, als ich sie kannte.
Er atmete hörbar aus. „Mir auch.“
Sie ignorierte ihn. Legte die Hand dann direkt auf meine Brust, ließ den Daumen über die harte Spitze kreisen, langsam, fast gemein. Ein Schauer lief mir den Rücken hinunter. Mein Körper lehnte sich ihr entgegen, suchte mehr.
Mit der anderen Hand fuhr sie meine Seite hinab, über meine Taille, meine Hüfte, bis sie mir das Kleid sanft über den Kopf zog. Luft strich über meine Haut, kühl im Vergleich zu ihren Fingern. Ich wusste, dass er jetzt alles sah. Jede Kurve. Jenen Teil von mir, den er vorher nur taxiert, kommentiert hatte. Jetzt bekam er ihn in Bewegung, in Lust, nur nicht für sich.
„Und?“, fragte sie irgendwann, ohne ihn anzusehen, während ihre Hand tiefer wanderte, über meinen Bauch, die Innenseite meines Oberschenkels. „Gefällt dir, was du siehst?“
„Ja“, sagte er schnell. Zu schnell. „Ihr seid… unglaublich.“
Sie lächelte leicht, beugte sich näher zu mir, ihre Lippen direkt an meinem Ohr. „Dann hättest du vielleicht besser aufpassen sollen, was du schreibst.“
Ich sah, wie es in seinem Gesicht arbeitete.
Alles passt, nur manches hängt
17 15-24 Minuten 0 Kommentare
Alles passt, nur manches hängt
Zugriffe gesamt: 420
Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.