Alles unter Kontrolle – Teil 2

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Alles unter Kontrolle – Teil 2

Alles unter Kontrolle – Teil 2

Conny Lingus

Eines Tages hatte sich Sam mit ihrer besten Freundin in der italienischen Osteria Da Mario verabredet, in dem sich seit Jahren die Schickeria unserer Stadt traf. Hier galt sehen und gesehen werden, insbesondere an warmen Sommertagen, wenn sich die Schönsten der Schönen leicht bekleidet auf der Terrasse präsentierten und die bewundernden Blicke der vorbeiflanierenden Männer mit charmantem Lächeln quittierten. Nicht nur Sam lebte hier gerne ihre exhibitionistische Ader aus. Diesmal hatten sich Sam und ihre Freundin Laura abgesprochen, leichte Sommerkleider zu tragen, die mehr zeigen als verhüllen. Laura hatte ein ultrakurzes dunkelblaues Neckholderkleid gewählt, dessen durchsichtiger Stoff einen Blick auf ihren üppigen Busen mit den Nippelpiercings gewährte und wunderbar mit ihrem schulterlangen blonden Bob kontrastierte. Im Sitzen rutschte das rückenfreie Kleid die paar entscheidenden Zentimeter nach oben, die das Fehlen jeglicher Unterwäsche erkennbar machten. Dafür kamen die beiden Ringe an den Schamlippen wunderbar zur Geltung, die genau auf die Nippelpiercings und die goldenen Ohrringe abgestimmt waren. Perfekt durchgestylt von oben bis unten, damit auch keiner meckern konnte.

Wie üblich zeigte auch Sam ihren nackten Körper in all seiner Herrlichkeit unter dem dünnen Hemdblusenkleid, das vorne nur noch mit einem einzigen Knopf in Nabelhöhe geschlossen oder vielmehr einladend geöffnet war. Der linke Ärmel war von der Schulter gerutscht und hatte eine Brust freigelegt, deren steifer Nippel aus dem dunklen Vorhof aufragte. Wie ein Vorhang verdeckte das seidige braune Haar das rechte Auge und fiel über den Busen bis hinab zur entblößten Scham, wo der neue Goldstring mit dem smaragdgrünen Kristall zwischen den Schamlippen hervorlugte. Ein Anblick, der den meisten Männern die Hose eng und selbst manche Frau unruhig werden ließ.

Sam erklärte Laura gerade die Funktion ihres Geburtstagsgeschenks. Zur Verdeutlichung zog sie vor aller Augen das lebensgroße goldene Glied aus ihrer Scheide und ließ die Freundin mit der Hand darüber streichen. "Sieht ja fast echt aus, der Goldpimmel", meinte Laura. Sam führte das Glied wieder in ihren Unterleib ein. "Ist ja auch eine originalgetreue Kopie von meinem Lieblingsschwanz", grinste sie.

Sie bestellten jede noch einen zweiten Pimm's Cocktail. Ganz plötzlich begann der Goldpimmel in Sams Unterleib ein Eigenleben zu entfalten. "Aah! Es geht los!", seufzte meine Liebste. "Komm, fühl mal!"

Obwohl die benachbarten Gäste schon neugierig herüber schauten, legte Laura ihre Finger zwischen die nackten Schenkel ihrer Freundin, um die Vibrationen zu spüren, die Vagina und Klitoris in höchste Erregung versetzten. Genauso plötzlich hörte der Spuk wieder auf.

"Wie gemein, den Zauberschwanz wieder abzuschalten, bevor ich gekommen bin."

Zehn Minuten später dasselbe Spiel noch einmal, nur mit dem Unterschied, dass die erregenden Vibrationen andauerten, bis Sam einen heftigen Orgasmus erlebte, was niemandem in der Nähe verborgen blieb, obwohl sie sich größte Mühe gab, ihren Schrei zu unterdrücken.

"Na bitte, geht doch!", bemerkte Laura ganz cool. "Den würde ich auch gerne mal ausprobieren!"
"Du möchtest ja nur wissen, wie es ist, von Roberts Zauberstab gefickt zu werden. Das würde ich aber höchstens unter Aufsicht zulassen."
"Du selbst könntest mich ja mal mit dem Goldpimmel verwöhnen. Dann braucht mich dein Robby gar nicht persönlich besuchen."

Als Sam wieder zu sich gekommen war, erklärte sie: "Übrigens kann man einen Safety Modeprogrammieren, bei dem ein Sensor die Erregung misst und nach erfolgtem Orgasmus rechtzeitig abschaltet, damit die Muschi nicht heiß läuft. Wäre ja schade, wenn man nach jedem Gebrauch erstmal zum Mösendoktor müsste."

* * *

An einem sonnigen September-Wochenende, an dem ich beruflich bedingt im Ausland unterwegs war, fuhr Sam kurzentschlossen nach Heiligenstrand an der Ostsee, wo wir öfters schöne Tage gemeinsam verbracht hatten. Speziell die fast schon karibisch anmutende Beach-Bar hatte es ihr angetan, zumal sie ganz in der Nähe des FKK-Strandes lag, an dem man so schön unkompliziert streifenfreie Bräune tanken konnte. Nach einem ausgiebigen Sonnenbad, bei dem sie hemmungslos all ihre körperlichen Vorzüge präsentierte, beschloss sie nun das Stranderlebnis mit einem Cocktail bei herrlicher Sicht auf das Meer. Bekleidete und mehr oder weniger nackte Gäste hielten sich auf der Terrasse die Waage. Es herrschte eine unterschwellig erotische Atmosphäre. Völlig entspannt lehnte sich Sam zurück und genoss die Schönheit des Augenblicks umgeben von Gleichgesinnten.

Sams Outfit beschränkte sich auf einen großen Strohhut und ein buntes Tuch, das sie lässig um ihre Hüften geschlungen hatte. Kein Stückchen Stoff störte den Blick auf Busen und Scham. Dafür trug sie den  RCEOP mit dem auffälligen roten Kristall, der zwischen den Schamlippen in der Sonne glitzerte. Plötzlich und unerwartet machte sich der goldene Dildo in ihrer Vagina bemerkbar. Es fehlte nicht viel und sie hätte ihren Planter's Punch verschüttet. Noch waren die Vibrationen recht gering und Sam genoss die aufsteigende Erregung mit halb geschlossenen Augen, maunzte wie ein Kätzchen. Der rote Stein begann nun, ihren Kitzler in Aufregung zu versetzen. Sam wurde unruhig, konnte nicht mehr still sitzen. Ihr lustvolles Stöhnen war jetzt nicht mehr zu überhören, die benachbarten Gäste starrten sie fasziniert an, sie wussten nicht, was in die schöne junge Frau gefahren war. Sie strich sich über den Busen, zwirbelte ihre Nippel zwischen den Fingern. Eine Hand wanderte zwischen ihre Beine, rieb die großen Labien. Ein langgezogener, tiefer Seufzer begleitete ihren Orgasmus, der ihr sichtlich durch Mark und Bein ging, ihren Körper schüttelte, als erlebte sie gerade den Fick ihres Lebens.

"Ich möchte denselben Cocktail wie sie", sagte eine Rothaarige mit üppiger Figur zu ihrem Begleiter und griff ihm in den Schritt, um die beginnende Erektion zu ertasten. Das kleine Schauspiel ließ niemanden kalt. Ein nacktes Paar in den Zwanzigern mit sportlich durchtrainierten Körpern konnte nicht widerstehen, selbst sexuell aktiv zu werden. Sie setzte sich auf seinen Schoß, nahm sein steifes Glied in sich auf und ritt ihn. Völlig hemmungslos gaben sie sich lautstark ihrer Lust hin, bis ein Schrei den Höhepunkt ankündigte und beide erschöpft in sich zusammensanken.

Auf die Idee, dass ich mittels App das lustvolle Erlebnis ausgelöst haben könnte, obwohl ich mich gerade 800 km entfernt befinde, kam natürlich niemand. Wie gesagt: Fick per Klick.

* * *

Hinterher berichtete Sam mir immer, wie es war, wenn sie ganz unerwartet einen von mir ausgelösten Orgasmus erlebt hatte. Und das geschah natürlich in Situationen, in denen sie gar nicht damit rechnete. Zum Beispiel auf dem Wochenmarkt, wenn sie sich gerade über die Auslagen am Obststand beugte und sich auf einmal der goldene Penis in ihrem Unterleib bemerkbar machte. Oder wenn ihr Kitzler sie plötzlich in den Wahnsinn trieb, während sie langwierig mit dem Vorsitzenden Richter in einer Strafsache debattierte. Schließlich konnte sie ihm ja nicht sagen, dass sie sich gerade auf einen sexuellen Höhepunkt zu bewegte. "Euer Ehren, es tut mir leid, wenn ich etwas unkonzentriert wirke, aber ich werde gerade von einem autonomen Schwanz gefickt", wäre vielleicht nicht so gut angekommen. Oder hätte sogar ihre Anwaltszulassung gefährdet.

Allerdings musste man wissen, dass es auch einen Not-Aus-Knopf gab, den das Subjekt der Begierde in besonders prekären Situationen drücken könnte. Allerdings hätte sie sich in dem Augenblick erst einmal von ein paar Kleidungsstücken befreien müssen, um sich an den Schwanz in ihrer Möse fassen zu können. Da kam es meiner Angebeteten natürlich zugute, dass sie es grundsätzlich vermied, Unterwäsche zu tragen. Nicht einmal bei Gericht machte sie da eine Ausnahme. Außerdem liebte Sam den Reiz des Unerwarteten, was gegen das Abschalten sprach.

Auch wenn es meine Liebste manchmal in peinliche Situationen brachte, trug sie den goldenen String mit dem überraschenden Eigenleben oft und gerne. Allein das Wissen, dass mein Zauberstab sie jederzeit vögeln könnte, machte sie unwiderstehlich an.

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