Mit vollständigem Künstlernamen heißt er übrigens Johnny Heart. Ich dachte zuerst: Wow, cleveres Wortspiel, weil „Heart“ ausgesprochen wie „hart“ klingt. Als ich aber erfuhr, dass Johnny Heart mit bürgerlichem Namen Johannes Herzle heißt, da musste ich erst mal laut lachen. Wie herzig! Bei uns Mädels ist er sehr beliebt, aber nicht nur wegen seiner ausgezeichneten Manieren und seinem hintergründigen Humor, sondern auch, weil er, anders als die meisten Profis, einen normal langen und normal dicken Schwanz hat. Ein wirklich schönes Exemplar. Wenn es so etwas wie Penis-Models gäbe, Johnny wäre die Idealbesetzung. Außerdem kann er sehr gut mit seinem Ding umgehen. Er ist einer der wenigen Darsteller, mit denen ich beim Dreh kommen könnte. Damit ich jetzt nicht falsch verstanden werde: Natürlich habe ich nichts gegen große Schwänze, aber wenn man einen ganzen Drehtag lang so einen Monsterkolben in sich drinstecken hat, dann tut jeder zusätzliche Zentimeter irgendwann einfach nur noch weh. Trotz Spucke und Gleitgel, von dem es am Set immer ausreichend gibt.
Als ich das Bad verlasse, steht Johnny schon wartend vor der Tür. Als wäre es ihm peinlich, hält er die Hand vor sein bestes Stück.
„Danke, dass du dich beeilt hast. Ich muss jetzt wirklich …“
„Du hättest ruhig reinkommen können“, falle ich ihm ins Wort. „Ich hab schon viele Typen pinkeln sehen.“
Er schaut mich fragend an. Himmel, diese Augen!
„Also nicht, dass du meinst, ich wollte dir dabei …“
„zuschauen?“, vervollständigt er meinen Satz.
„Nein, natürlich nicht! Ich wollte sagen, ich meine, dass es für mich kein Ding ist, also, dass pinkelnde Männer mich …“ Während ich so vor mich hin stottere, schaut er mich weiter mit seinen großen, braunen Augen an. Ich merke, wie ich den Faden verliere.
„Wollen wir nachher noch was zusammen trinken gehen?
Am Set
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