Amanda

12 12-19 Minuten 0 Kommentare

Und nicht nur der Kunde sollte etwas zu sehen bekommen. Auch Amanda zeigte den ganzen Weg über, in kleinen, aber appetitlichen Dosen, was sie zu bieten hatte. Und nach jedem Satz dieses süße Lächeln mit den feinen Grübchen, in einem edel gemeißelten Gesicht, welches eindeutig auf slawische Wurzeln schließen ließ. Immer wieder glitten seine Blicke über die fein gestalteten Knie; die festen Wadenmuskeln, die viel zu früh in den hohen, braunen Cowboystiefeln verschwanden, und den schlanken Schenkelansatz, der allzu bald schon vom bunten Sommerkleid verschlungen wurde.
Doch gerade diese Sparsamkeit, steigert ja nur den Appetit. Amanda hatte ein feines Gespür dafür. Auch mit Schultern und Rücken, verstand sie es zu spielen. Gestenreich erklärte sie Landschaft und Topographie. Und was ihr Dekolleté betraf: ganze Hundertschaften waren schon in diesen weichen Fleischfluten ertrunken. Auch dem Makler wurde ganz schwindlig, als sie sich auf einer Bank zwischen den Sträuchern niederließ, und mit im Genick verschränkten Armen ausstreckte. Die Nippel saßen recht tief, stießen aber wie Schlauchbootventile durch den dünnen Sommerstoff. Torben wollte nicht zu lange darauf starren, darum suchten seine Augen ein anderes Ziel. Ihre Augen wären optimal gewesen, doch seine wurden magisch von den dicht behaarten Achselhöhlen angezogen. Amanda bemerkte es, und lachte…
„Schockiert?“ …grinste sie selbstbewusst. „Wir sind hier auf dem Lande.“
„Nein, …ehr fasziniert“, …gab er leicht hypnotisiert zurück. Amanda lachte erneut, und spannte sich vollkommen. Denn sie genoss seine unverhohlene Faszination. Nach einer kleinen Ewigkeit, schlug sie ihre langen Beine so geschickt übereinander, dass das Kleid ihren schlanken Oberschenkel fast bis zur Gänze entblößte. Seine sonnenverwöhnte Haut war nahezu blank, wenn man einmal von vereinzelten Härchen absah. Und das fand Torben sehr beruhigend. Seine Unruhe stieg jedoch beträchtlich, als sie seine Hand nahm, und sie über den noch bedeckten Teil ihres Beines führte, und ganz beiläufig über die schwülen Sommernächte auf dem Lande zu philosophieren begann. Die Innenseite zeigte sich zart, heiß und flauschig.
„Es ist nicht mehr weit bis zum See. Lass uns schnell ein paar Fotos schießen, dass der Kunde auch etwas fürs Auge hat. Die Sauna dürfte inzwischen angeheizt sein. Bis wir zurück sind, ist sie sicherlich heiß, und wir können in aller Ruhe übers Geschäft reden“, …schlug sie mit zweideutigem Lächeln vor.
Torben stimmte wehmütig zu. Denn die Hitze ihres Schenkels war ihm für den Augenblick genug. Aber er wusste genau, dass eine heiße Nacht auf ihn wartete. Und welche Freude ist schließlich größer, als die Vorfreude?
Zehn Minuten später waren sie am Wasser. Wirklich ein herrliches Fleckchen mit Bootssteg. Torben schoss seine Landschaftsfotos, …und schließlich noch einige fast artige von Amanda, die er seiner Freundin zeigen wollte. Denn sie sprachen schließlich über alles miteinander. Amanda würde ihr mit Sicherheit gefallen. Eine Landpartie zu dritt, lag durchaus im Bereich des möglichen. Und dafür liebte er seine Braut…

Klicke auf das Herz, wenn
Dir die Geschichte gefällt
Zugriffe gesamt: 3732

Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.

Gedichte auf den Leib geschrieben