Die Schamanin und die Anführerin der Tanzenden binden mich los und führen mich zum Opferstein zwischen die Schenkel der dort Liegenden. Jetzt weiß ich, weshalb ich hier bin. Aber was wird danach aus mir?
Heiße, feuchte Enge empfängt mich. Die Beine der Nackten umschlingen meine Hüften. Nur der Augenblick zählt noch. Ich bewege mich immer schneller in ihr. Ihre Nippel sind spitz aufgerichtet, die Haut am Hals und über ihrer Brust rötet sich. Unser beider Atem geht heftiger. Mit einem Mal weiten sich die Augen der Schönen, sie hält meinen Blick fest, ich verliere mich völlig – und bringe ihr mein Opfer …
Das Fest
Die Wächterinnen binden seine Handgelenke auf dem Rücken zusammen und führen ihn hinter Gigi aus der Hütte hinaus. Sie betreten eine sonnige Lichtung, die von hohen Nadelbäumen umgeben ist. Im Schatten der Bäume sitzen drei kleine Mädchen und spielen. Eines bemerkt den jungen Mann, wie er von den Frauen aus der Hütte geführt wird, und zeigt aufgeregt auf ihn. Alle drei beginnen zu kichern und rennen weg, als ihnen Gigi etwas zuruft.
Sie laufen zu einer größeren Gruppe von Mädchen, die etwas weiter entfernt auf der Lichtung Ball spielen.
Gigi folgt einem der Pfade, die von der Lichtung wegführen, und der bald in einen breiten Weg übergeht. Von überall her strömen auf einmal junge und alte Frauen – alle unbekleidet – und starren Ronald an.
Ihm wird bewusst, dass er hier vorgeführt wird. Und er bemerkt: Es sind nur Frauen. Alles nur Frauen! Bei den spielenden Kindern vorhin ist auch kein einziger Junge zu sehen gewesen. Ronald ist hier der einzige Mann. Entsprechend ist die Aufmerksamkeit, vor allem der jungen Frauen, auf seine Körpermitte gerichtet, die er mit seinen nach hinten gefesselten Händen ganz offen präsentieren muss. Dass Ronald sich nicht schämt, schreibt er dem merkwürdigen Getränk zu, das ihm eingeflößt worden ist.
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