Amazonen

46 5-9 Minuten 0 Kommentare
Amazonen

Amazonen

Franck Sezelli

Sie legt ihren Oberkörper auf ein in knapper Entfernung stehendes Holzgestell und reckt ihren Hintern dem Pfahl entgegen. Eine ältere Frau reibt sie zwischen den Schenkeln mit einer Tinktur ein, die sie aus einem kleinen Tontöpfchen holt.
Ronalds Fesseln werden gelöst. Er hat inzwischen begriffen, was von ihm erwartet wird, und ist mehr als bereit, das zu tun. Er tritt hinter die junge Frau, greift ihren prallen Hintern und gleitet zwischen ihre Schenkel. Der Trommelrhythmus bestimmt seine Bewegungen, erst langsam, dann schneller, und zu einem Trommelwirbel ergießt er seinen Samen in die junge Amazone.
Rundum gibt es Beifall.
Als Ronald sich aus der Frau zurückzieht, stellt er erstaunt fest, dass er immer noch bereit ist. Er ist hocherregt, alle Ängste und Zweifel sind für den Moment wie weggeblasen. Es kommt ihm völlig natürlich vor, was er hier in aller Öffentlichkeit tut. Er ist als Mann gefragt und stolz darauf.
Schon hat eine zweite der Tänzerinnen den Platz der ersten eingenommen. Auch sie reckt sich ihm entgegen. Rasch findet er den Eingang und beginnt sein Werk. Mit der gleichen Trommelbegleitung wie eben bringt Ronald auch diese Aufgabe unter Beifall zum Abschluss. Seltsamerweise steht sein Liebeswerkzeug immer noch. Die Blonde, die ihm vorhin aufgefallen ist, und eine der anderen Tänzerinnen führen ihn zu einem rustikalen Hocker neben dem Pfahl und drücken ihn auf den Sitz. Eine weitere junge Frau setzt sich auf seine Oberschenkel. Jetzt hebt und senkt sie ihr Becken, wobei ihre harten Brustspitzen seine Haut erregend kitzeln. Als sie ihren Schoß noch enger an ihn presst, kommt es ihm erneut. Er stößt ihr sein Becken entgegen und vergeht in ihren Armen, begleitet von einem heftigen Schweißausbruch.
Um ihn herum entsteht ein Tumult. Das Mädchen wird mehr von ihm heruntergerissen, als dass sie von ihm absteigt. Zwei Tänzerinnen zerren sie an den Armen von seinem Schoß, während die Goldblonde Ronald an den Schultern packt und vom Stuhl zieht. Sie schiebt ihn ein paar Schritte von den sich raufenden Weibern weg, stellt ein Bein hinter seine Füße und wirft ihn nach hinten um. Im selben Augenblick sitzt sie auf ihm und beginnt ihn heftig zu reiten. Dabei stützt sie sich auf Ronalds Schultern ab und schaut ihm tief in die Augen.
Er weiß nicht, wie ihm geschieht: Ganz ungeniert wird er in aller Öffentlichkeit benutzt. Die jungen Frauen sind scharf auf ihn als Mann, sie wollen ihre Lust bedienen und – sie wollen seinen Samen. Ronald schließt die Augen und gibt sich der ihn reitenden Frau völlig hin. Hinter seinen Lidern nimmt er einen hellen Lichtblitz wahr. Er öffnet die Augen und sieht das Gesicht der jungen Frau über sich, wie von einem goldenen Heiligenschein umgeben. Sie erscheint ihm wie das
Weib an sich, er gehört ihr mit allem, was er zu bieten hat. Ihn erfasst ein unbändiges Verlangen, sich dieser Frau ganz zu schenken, sich selbst aufzugeben. In dem Augenblick, in dem er orgiastische Zuckungen in ihrem Schoß wahrnimmt, verliert er sich völlig und verströmt sich tief in ihrem Leib.

Klicke auf das Herz, wenn
Dir die Geschichte gefällt
Zugriffe gesamt: 10572

Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.

Gedichte auf den Leib geschrieben