Am Schreibtisch

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Am Schreibtisch

Am Schreibtisch

Dreaming Dolphin

Ich weiß nicht, wie lange ich schon am Schreibtisch saß und auf den leeren Bildschirm vor mir starrte. Unerbittlich blinkte der Cursor auf der leeren, weißen Fläche. Schon wieder hatte ich kein Wort in den Rechner getippt. „Schreibblockade“ sagte man wohl dazu. Und was gab es Schlimmeres für einen Schriftsteller wie mich.
Seit Tagen versuchte ich nun schon, etwas zustande zu bringen. Und immer noch weigerte sich die Muse, mich zu küssen. Der Bildschirm blieb leer. Keine Worte. Keine Zeichen. Mir fiel einfach nichts ein, was aufzuschreiben sich gelohnt hätte.
Ich kannte solche Phasen. Doch noch nie hatten sie so lange gedauert und so sehr an meinen Nerven gezehrt wie diesmal.
Auch Julia war das aufgefallen. Ich war abwesend, unausgeglichen und in manchen Situationen ungerecht. Doch sie erkannte natürlich die Symptome, zog sich zurück und überließ mich meinen Launen. Wohl wissend, dass irgendwann der Knoten platzen und die Ideen sprudeln würden. Dann wäre ich wieder der Alte.
Doch der Knoten platzte nicht! Ich hatte zwar die eine oder andere Geschichte im Kopf. Aber zu Papier bringen konnte ich sie nicht. Mir fehlten die Bilder, die Worte, der rote Faden, der alles zusammenhielt. Und so blieb der Bildschirm vor mir ein großes, weißes Loch. Und der Cursor blinkte meiner Unfähigkeit Hohn.
Ich hörte, wie Julia die Tür zu meinem Arbeitszimmer öffnete und leise den Raum betrat. Ich roch sie, noch bevor ich sie spürte und sah. Unverkennbar der Duft ihres frisch gewaschenen Haars.
Sie war keine schöne Frau, aber von einer herben, ursprünglichen Attraktivität, die mir mehr bedeutete als das, was man gemeinhin unter „gutem Aussehen“ verstand. Ich mochte ihr Haar, ihr markantes Gesicht, ihren Körper. Und natürlich ihre weichen, vollen Brüste, die ich in meinem Nacken spürte, als sie jetzt hinter mich trat und die Arme um meinen Hals legte.
„Na?“, sagte sie und fuhr mit der Hand durch mein Haar. „Immer noch nicht vorangekommen?“
Ich schüttelte resigniert den Kopf. „Nein. Es ist wie verhext. Mir fällt einfach nichts ein!“
„Du arbeitest einfach zu viel!“ Ihre Hände streichelten über meine Wangen. „Du brauchst eine Pause, ein wenig Entspannung. Du wirst sehen: Dann kommen die Ideen irgendwann wieder von selbst!“
Ihre Hände wanderten tiefer, über meinen Hals hinab auf meine Brust.
Ich schloss die Augen, genoss den Duft ihres Parfums und ließ meinen Hinterkopf gegen ihren schweren, weichen Busen sinken.
Mit geschickten Fingern öffnete sie die obersten Knöpfe meines Hemdes und ließ ihre Hand darunter gleiten. Ihre Fingernägel kratzten sanft über meine nackte Haut. Schnell fanden sie, was sie suchten: meine kleinen, längst spitz und hart gewordenen Brustwarzen, und begannen zielstrebig sie zu umkreisen, zur kitzeln, zu kneifen.
Natürlich wusste Julia genau, was sie da tat. Wir waren zwar noch nicht lange zusammen. Aber sie hatte schnell herausgefunden, dass die Brustwarzen zu den erogensten Zonen meines Körpers gehörten.
Ich hatte Frauen gekannt, die sich allein durch geschickte Manipulation ihrer Nippel zum Orgasmus bringen lassen konnten. Auch Julia war so eine Frau. Aber sie war zugleich die erste, die herausgefunden hatte, dass sie diese „Waffe“ auch gegen mich benutzen konnte!
Und so zwirbelte sie sanft, aber bestimmt nun meine Nippel, drückte währenddessen kleine Küsschen in meinen Nacken und ließ ihre Zunge an meinem Ohrläppchen spielen.
Ich war auf der Stelle geil! Mein Atem beschleunigte sich, mein Schwanz wurde hart und ich hatte sofort vergessen, dass ich ja eigentlich hier am Schreibtisch saß, um endlich wieder einmal eine Geschichte zu schreiben. Im besten Fall eine, die sich auch verkaufen ließ!
Doch das war mir jetzt egal. Mit geschlossenen Augen, den Kopf gegen ihre Brüste gepresst, genoss ich das Spiel ihrer Finger und war bereit, mich zu allem verführen zu lassen, das Julia sich ausdenken mochte.
Und natürlich hatte sie sich etwas ausgedacht! Ihre Stimme an meinem Ohr war leise, aber bestimmt. „Hol ihn raus!“ sagte sie und verstärkte den Druck auf meine Brust. „Ich will deinen Schwanz sehen! Und ich will, dass du es dir machst, dich entspannst – und mich zuschauen lässt dabei!“ Sie lachte leise. „Würde dir das gefallen?“
Ich nickte. Natürlich würde mir das gefallen! Natürlich hätte es mir auch gefallen, wenn sie selbst für meine Entspannung gesorgt hätte, mit ihren Händen, ihrem Mund. Aber mir war klar: Sie hatte diesmal andere Pläne. Und ich kannte sie gut genug, um zu wissen, dass ich diese Pläne nicht ändern konnte.
So öffnete ich Knopf und Reißverschluss meiner Jeans, schob die Hose hinab und die Unterhose gleich mit – und befreite so meinen besten Freund aus seinem längst viel zu eng gewordenen Gefängnis.
Groß und prall lag mein Glied auf meinem Bauch. Wie von selbst griff meine rechte Hand danach und begann, es zu massieren.
In meinem Nacken spürte ich Julias heißen Atem. „Ja“, hauchte sie, jetzt mit der flachen Hand meine Brustwarzen streichelnd, „mach es dir! Wichs deinen Schwanz! Ich mag es, dir dabei zuzuschauen! Ich mag es, wenn du dir einen runterholst, wenn dein Schwanz immer größer und härter wird und schließlich der weiße Saft deiner Lust aus ihm heraus spritzt!“
Ich stöhnte. Hatten mich schon ihre Berührungen geil gemacht – ihre Worte erregten mich grenzenlos.
Die Bewegungen meiner Hand wurden schneller. Immer wieder glitt sie an meinem steifen Glied auf und ab, übte sanften Druck auf meine Eichel aus, um dann wieder zu meinem Eiern hinab zu gleiten, rhythmisch, lustvoll, geil.
Julia drückte ihre Brüste gegen meinen Hinterkopf, streichelt mit ihren Händen meine Brust, küsste meinen Nacken, spielte mit meinen Brustwarzen – und schaute dabei mit unverhohlener Gier über meine Schulter auf die schneller werdenden Bewegungen meiner Hand und auf die Erektion, die sie umschloss.
Auch ihr Atem beschleunigte sich, wenn auch längst nicht so dramatisch wie meiner! Ich befriedigte mich selbst und wollte jetzt auch gar nichts anderes mehr, wollte mich selbst zum Höhepunkt bringen, den Orgasmus in mir aufsteigen spüren und fühlen, wie er sich in einen Samenerguss hinein verströmte.
Und Julia wollte es auch! „Komm!“ ermunterte sie mich. „Lass mich dein Sperma sehen! Lass mich sehen, wie es aus dir herausspritzt! Komm, gib mir deinen Saft!“
Jetzt gab es für mich kein Halten mehr! Immer schneller wurden die Bewegungen meiner Hand. Auf meiner prallen Eichel glänzten die ersten Tropfen der Lust. Mein Becken zuckte, als stieße es mein Glied in eine imaginäre Vagina. Und schon spürte ich, wie es mir kam. Der Saft stieg in meinem Schwanz empor. In einem hohen Bogen spritzte die klebrig-weiße Flüssigkeit, diese Fontäne der Lust, aus meiner Eichel hervor, auf meinen Bauch, meine Brust, auf Julias Hände.
Atemlos ließ ich mich gegen ihren Körper sinken, während sie die von meinem Sperma benetzten Finger an die Lippen führte und genüsslich meinen Saft von ihren Fingerspitzen leckte.
Ich musste lachen. „Was bist du doch für ein Luder!“ sagte ich.
„Wer?“ war ihre Antwort. „Ich?“ Zärtlich biss sie mich ins Ohrläppchen. „Ich hab doch gar nichts gemacht!“ Und bei diesen Worten drehte sie sich auf dem Absatz um und verließ ohne ein weiteres Wort mein Arbeitszimmer.
Da saß ich nun. Halbnackt. Das Resultat ihres „Überfalls“ auf meiner Haut und meinem Hemd – und vor mir blinkte immer noch der schwarze Cursor auf dem Weiß des Computerbildschirms.
Ich musste lächeln. „Julia, Julia, was bist du für eine fantastische Frau!“ dachte ich. Dann brachte ich meine Hände über der Tastatur in Position und tippte nach kurzem Zögern die ersten Worte einer neuen Geschichte:

„ Ich weiß nicht, wie lange ich schon am Schreibtisch saß und auf den leeren Bildschirm vor mir starrte ...“

Und ich wusste auch schon, wie es weitergehen würde ...

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