Ich beugte mich vor und nahm sein Glied in den Mund. In dieser klassischen Stellung konnte ich mit meiner Zunge der oberen Rand seiner Eichel gut bezüngeln. Da war seine absolut empfindlichste Stelle. Er stöhnte und keuchte und spritzte mir in den Mund.
Obwohl ich das nicht so gern mag, war es nicht allzu schlimm. Nach so vielen Ergüssen kam da nicht mehr viel.
*
Als wir uns verabschiedeten, konnte er seine Traurigkeit nicht verbergen, und das nachdem wir uns eine Nacht und einen Tag ohne jede Zurückhaltung und Tabus geliebt hatten, jeder wilden und zärtlichen Regung unendlich Raum gelassen hatten. Stumm half er mir in den Mantel und sein Gesicht sah aus, als würden wir uns für immer trennen. So war das jedes Mal.
Sei nicht traurig, ich komm doch bald wieder. Fest drückte er sich an mich, vergrub sein Gesicht in meinem Haar. Nicht mal mein getragenes, angepisstes Höschen, das ich ihm neckisch unter die Nase hielt, ein Geschenk, um sich an mich zu erinnern, so lange ich weg war, konnte ihn aufheitern.
Alle Lust will Ewigkeit - und die Liebe erst recht. Er liebte mich, auch wenn er es noch mit keinem Wort ausgedrückt hatte. Seine Augen, seine Hände, seine Zärtlichkeit waren ein offenes Buch, in dem ich noch geschlossenen.Augen lesen konnte.
Auch ich war melancholisch gestimmt, als ich aus dem Treppenhaus trat und etwas ungelenk durch den Nieselregen zu meinem Auto stakste. Bevor ich losfuhr, weinte ich noch ein wenig.
Vielleicht ahnte K. etwas.
Heute hatten wir uns das letzte Mal gesehen.
* * *
Bernd saß auf dem Sofa, rauchte seine stinkende Zigarillo und trank Whiskey, während er Bundesliga live kuckte. Mehr als ein knapper Gruß war da nicht drin für mich und zu mehr hatte ich auch keine Lust.
Eine Nacht und einen Tag bin ich wie eine Göttin verehrt worden und ich bin mit so einem Arsch zusammen.
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Kennengelernt hatte ich ihn in einem angesagten Club.
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