Er zögerte die unmittelbare Berührung hinaus. Das nun ließ Mona wuschig werden. Schließlich setzte er seinen Mund auf diesen dichten Urwald. Ralf küsste sich durch das Gestrüpp. Seine Zunge bahnte sich Pfade und fand schließlich ihren Eingang. Sie spaltete Monas Lippen. Ralfs Mund saugte und schlürfte. Er suchte ihre Perle, um sie zu verwöhnen. Die Wirkung blieb nicht aus. Lustwasser spritzte heraus und floss an Monas Schenkeln herab. Inzwischen hatte Ralf seine beiden Hände und alle Finger eingeladen, mit auf Entdeckertour zu gehen. Sie streichelten, liebkosten, stachen heftig in ihre Vagina, um feucht und glänzend wieder herausgezogen zu werden. Monas Erregung stieg hörbar. Auch Ralf stand längst in Flammen. Seine gierige Lust kannte kein Halten. „Ich ficke dich jetzt – aber nur mit Lippen, Zunge und Fingern. So viel Rest an Pietät muss sein. Zu seiner Zeit darf auch mein Hauptmast wieder ran. Heute soll es so geschehen“. Er sagte es so pathetisch, dass es Mona tatsächlich wie gottesdienstlicher Tonfall vorkam.
Ralf war nicht zu bremsen. Mona lag längst nicht mehr ruhig auf ihrem Platz. Sie warf sich hin und her. Sie seufzte und juchzte. Ralf trieb sie voran, weiter und weiter, bis sie mit einem Schrei kam. Beinahe unendlich zuckte ihr Leib, um sich in immer sanfteren Wellen schließlich zu beruhigen.
Später, als sie schon einige Zeit eng verknotet, verschwitzt und nackt einander in den Armen lag, lächelte Mona plötzlich. „Wusstest du eigentlich, was eine barocke katholische Kirche mit einer Muschi verbindet? Es gibt links und rechts ein Seitenschiff. Das sind die äußeren Schamlippen. In der Mitte ein Gang, der zum Altar führt. Das sind die inneren Lippen. Der Altar ist meine Perle. Sie zu verehren, lässt tatsächlich ‚Ströme lebendigen Wassers fließen‘!“. „Nein, das wusste ich tatsächlich nicht. Aber die Vorstellung gefällt mir. So werden Körper, Lust und Sex endlich nicht ausgeschlossen und verteufelt. Sind sie doch echte Gottesgaben!“
„Eben“, hauchte Mona. „Und deshalb werden wir nächsten Sonntag zur selben Zeit wieder Gottesdienst feiern. Du erwartest mich – und ich werde deine Priesterin sein!“
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