Zumindest kommt es mir so vor. Ein Anblick, der mich erstaunt. Ich sehe ihr dabei zu, wie sie sich wortlos auf mein Sofa setzt, die Beine anwinkelt und mit auf die Sitzfläche zieht.
„Wollen wir was spielen?“, fragte sie mich mit ihrer hohen Stimme, lächelt mich dabei süß an.
„So wie früher!“, setzte sie nach und ich nicke automatisch.
„Was denn?“, möchte ich von ihr wissen und sie denkt nicht lange darüber nach.
„Schach!“, ruft sie mir zu und ich gehe zum Wohnzimmerschrank und brauche nicht lange danach zu suchen, bis ich Brett und Figuren finde. Damit bewaffnet, gehe ich zu ihr hin, lege das Brett auf den Tisch und setzte mich ihr gegenüber in einen der Sessel.
„Baust du auf?“, frage ich sie und sie nickt, beugt sich vor und nimmt die Schachtel mit den Figuren vom Tisch auf. Dabei wandern meine Augen wie von selbst an ihr herunter, kann in den Ausschnitt des Bademantels sehen. Mein Blick dringt darin vor, an ihrem Hals entlang, kann weiter unten die wohlgeformten, apfelgroßen Brüste erkennen, die von keinem BH verhüllt werden. Eigentlich brauchen sie die Stütze nicht, die Schwerkraft setzt ihnen noch nicht zu. Prall stehen sie von Andreas Oberkörper ab und es ist mir sogar möglich die dunklen, runden Brustwarzen zu erkennen, über die der Stoff des Bademantels reibt. Ob dadurch oder einen anderen Umstand, sehen sie aus, als wenn sie besonders stark hervortreten.
Ich muss schlucken, und bemerke dabei, dass Andrea sich ungewöhnlich lange und tief vorbeugt. Als ich meinen Blick für einen Moment lösen kann, erschrecke ich gewaltig. Andrea sieht mit tief in die Augen, hat anscheinend erkannt, worauf meine Aufmerksamkeit gerichtet war.
Es ist mir peinlich und schaue schnell weg, tue, als wenn nichts gewesen wäre. Dabei ist mir klar, dass sie es weiß. Ein hintergründiges Schmunzeln kommt mir entgegen.
Andrea richtete sich auf, beginnt die Figuren aufzustellen und ist nach zwei Minuten damit fertig.
Andrea
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Andrea
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