Angekommen

Bei den Androphoben - Teil 25

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Angekommen

Franck Sezelli

Wonnevoll ist's zu schmusen an der Freundin weichem Busen.

Aber das hat in dem Tribunal keine Rolle mehr gespielt.«
Phalu wurde sehr nachdenklich. Masku konnte wirklich nicht wissen, was frau von ihm wollte, als er aus seiner Zelle geholt wurde. Und seine Potenz zur Schau stellen? Dazu wurden sie doch alle erzogen. Das wollen die Frauen doch, speziell an solchen Abenden. Das hat er selbst doch mit Stolz auch immer gemacht ...
»Was bedeutet das Urteil Frauenkontaktverbot?«
»Masku kommt sechs Wochen in eine Einzelzelle ohne jeden Kontakt, genauer ohne jeden Sicht- oder anderen Kontakt zu Bewacherinnen, Soldatinnen, Küchenfrauen und so weiter. Das Essen wird unter der Tür durchgeschoben, er bleibt allein in seiner Zelle.«
»Und da verzichtet das Königreich auf seine männlichen Qualitäten?«
»Auf sein Sperma keineswegs. Im Gegenteil! Er wird in der IGA untergebracht, das heißt Intensivgewinnungsanlage, eine Spezialeinrichtung zur intensiven Spermagewinnung. Fünfmal am Tag wird ihm Sperma abgenommen außer sonntags, an diesem Tag zu seiner Erholung nur dreimal.«
»Da hat er ja doch Kontakt zu Spermeusen.«
»Nein, nein, oder nur sehr eingeschränkt. Er muss sein Teil durch ein extra dafür vorhandenes Loch stecken. Alles andere machen die speziell geschulten Spermeusen, die er natürlich nicht sieht.«
»Und wenn das nicht klappt? Oder wenn er sich weigert, seinen Penis da reinzustecken?«
»Das klappt schon, da haben die Spermeusen ihre Mittel. Und weigern bringt ihm gar nichts, das würde alles nur schlimmer machen. Es wäre für ihn nicht ratsam. Im Übrigen ist die Verpflegung in dieser Spezialeinrichtung auf die nötige Intensität der Spermaproduktion eingestellt.«
»Ich habe noch nie von solchen Einrichtungen gehört. Gibt es da mehrere, sind da nur zur Strafe welche drin? Oder wie ist das? Wo ist eine solche Einrichtung?«
»Ach, da habe ich dir aber was erzählt. Mein kleines Dummerchen, das kannst du dir doch denken, dass ich dir das nicht erzählen darf und auch nicht will.
Du machst dir nur unnütze Sorgen. Es betrifft dich doch nicht. Sei froh, wie gut du es hast. Du hast in deinem Männerhaus sogar eine eigene Wohnung, hast zwei Frauen, bei denen du sehr oft bist und die dich lieben.
Was willst du mehr? Komm in meine Arme, mein Lieber.«

Phalu kuschelte sich in die weichen Arme seiner geliebten Heiba und war bald im Einschlafen. Sein letzter Gedanke vor dem Tiefschlaf war: Die Welt ist wirklich ungerecht!

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